Kolumne #33: 10 Beauty- und Pflegeproduktgruppen, die ich nicht mehr kaufe

Wie sagt der Volksmund so schön? Mit dem Alter kommt die Weisheit. Und da ich ja nun direkt auf die 30 zugehe, bin ich zumindest schon so halbweise. Was mir mein Wissen bringt? Zumindest im Beautybereich einiges (ist ja auch was, wenn es schon nicht für die große politische Karriere reicht): Ich kenne meine Haut und ihre Bedürfnisse besser und habe herausgefunden, welche Düfte, Texturen, Inhaltsstoffe und Produktgruppen ich besonders mag. Interessanterweise heißt ‚Wissen‘ übrigens vor allem eins für mich: Ich weiß immer besser, was ich NICHT mag oder will. Und daher gibt es in diesem Beitrag anstatt Einkäufe, Lieblinge und Reviews einfach mal 10 Beauty- und Pflegeprodukte, die ich nicht mehr kaufe – sozusagen einen Anti-Haul.

Ich sag’s lieber gleich, bevor Missverständnisse entstehen: Ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen. Allermeistens kommen meine Leser, also auch du, mit meiner Kritik gut klar. Fast jeder versteht, dass es sich um meine Einschätzung handelt, die ich zwar so gut begründe, wie ich kann, aber ich bin nun mal kein staatlich zertifizierter Experte für Hautangelegenheiten. Warum ich nun ausgerechnet diesen Beitrag mit diesen Worten beginne, hat folgenden Grund: Meckerbeiträge erfreuen sich zwar allgemein großer Beliebtheit, es kann aber passieren, dass ich Produkte oder Produktgruppen nenne, die du vielleicht ganz besonders toll findest und gern nutzt. Immer blöd, wenn dann die Alte im Internet plötzlich über die Sachen herzieht… Nur weil also etwas für mich nicht funktioniert, muss das nicht für dich gelten. Und: Ich beziehe mich hier wirklich nur auf einzelne Produktgruppen, nicht auf Marken im Ganzen.

Gesichtsmasken

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Da es sich hier um Produkte handelt, die ich nicht mehr kaufe, sind die Bilder in diesem Beitrag zum Teil seeeehr alt. Ich bin in die tiefsten Tiefen meines Bilderarchivs (ja, sowas habe ich, ich liebe Organisation) vorgedrungen, um passende Bilder – und auch Blogbeiträge – zu finden: Aufgebraucht XXL Februar 2019 – Körper- und Gesichtspflege

Ich habe es schon so oft geschrieben und ich schreibe es auch jetzt wieder: Gesichtsmasken in Tüten sind ein Alptraum. Man bekommt die Dinger nur mit übermenschlicher Kraft oder alternativ mit einer Schere auf. Ergebnis bleibt sich gleich: Überall klebt Creme. Man schmiert die Tüte dermaßen voll beim Versuch, sich das Zeug einigermaßen gezielt ins Gesicht zu packen und hat dann entweder viel zu wenig Produkt oder meistens so viel, dass man nicht mehr weiß, wohin man sich das noch schmieren soll. Ich nehme meistens Dekolleté und Hände mit dazu und versaue mir damit komplett mein Oberteil. Man kann aber auch keinen Rest im bereits geöffneten Tütchen lassen, da das Zeug sonst innerhalb von fünf Minuten (ich übertreibe nicht!) eingetrocknet ist. Dann trennt man den gebrauchten Teil ab, wirft ihn weg, und hat noch eine weitere Hälfte übrig – die man (zumindest geht es mir so) drei Jahre lang vergisst, bis man sie steinhart und eklig wiederfindet.

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Beitrag zu diesen Masken gefällig? Drogerie-Duell #13: Feuchtigkeitsgesichtsmasken – Teil 1/3: Naturkosmetik: Lavera vs. Alverde vs. Luvos vs. Sante vs. Terra Naturi vs. Burt’s Bees

Ganz zu schweigen davon, dass ich die meisten Masken einfach nicht vertrage. Ständig brennt bei mir was und rötet sich. Ich habe zwar schon empfindliche Haut, mit den meisten Gesichtscremes komme ich aber gut klar – was ist nur in diesen Masken drin?! Da hilft es mir persönlich nämlich nur wenig, dass es zumindest einige Masken jetzt auch in Töpfchen gibt, also nicht nur als Einmalanwendung in Tüten. Diese Entwicklung finde ich toll, sie geht mir aber zum einen nicht weit genug und zum anderen habe ich noch viiiiel mehr Probleme mit Masken. Pass auf: Ich mag es gern, wenn Masken einfach einziehen, ich da nix „mit warmem Wasser abnehmen“ muss oder die „Reste einmassieren“ soll. Ersteres führt nämlich nur dazu, dass man sich gefühlt eine festbetonierte Masse aus dem Gesicht meißeln muss, was meine Haut stark angreift. Danach ist sie so trocken wie vorher und ich muss dann mit normaler Creme nachbessern. Letzteres macht in 100% der Fälle diese fiesen Knötchen auf der Haut, die man dann auch wieder abwaschen muss – ein Kreislauf des Elends, du merkst es schon. Ich mag gern eine dicke Schicht Creme, die einfach von sich aus einzieht und meine Haut pflegt. Das klingt gar nicht so weit hergeholt, gibt es aber nicht – zumindest, wenn ich dann das Ganze auch noch vertragen und nicht wie ein Feuersalamander aussehen will.

Ich bin durch mit Masken. Jahrelang hatte ich eine ganze Armada an Tütchen und Packungen in meinem Bad, die allerletzten Reste brauche ich jetzt noch auf und dann will ich von Masken tatsächlich nichts mehr wissen. Meine Alternative: Ich nehme eine großzügige Menge einer Creme, die ich vertrage und lasse das einfach einwirken. Denn sind wir mal ehrlich: Mehr als etwas Feuchtigkeit bringt so eine Maske eh nicht…

Mikroplastik / Silikon

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Ich habe tatsächlich mal Produkte fotografiert aus meiner Sammlung, die deutlich spür- und sichtbare Anteile an Mikroplastik enthalten, um einen Beitrag dazu zu schreiben. Habe ich nie gemacht, aber jetzt passen die Bilder natürlich perfekt

Ich gebe zu: Ganz werde ich das leidige Mikroplastik nicht los, da es sich unter vielen kryptischen Namen wie Polyquaternium oft doch in Produkte schleicht, auch wenn vorne bunt und fröhlich was anderes draufsteht. Worauf ich aber keine Lust mehr habe, sind stark silikonhaltige Cremes und Peelings mit Mikroplastikkugeln. Und ich verrate dir auch, warum: Bei silikonhaltigen Cremes (ich spreche aber nicht von Primer und Porenfüllmasse, auf die lasse ich nix kommen – bei Make-Up hört meine Liebe zur Haut auf, das ist aber ein anderes Thema…) weiß ich einfach nie, ob sie wirklich pflegen oder sich nur eine fette Schicht an Spachtelmasse auf mein Gesicht gelegt hat, die sich glatt und nett anfühlt, unter der aber das pure Grauen herrscht.

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Die Körnchen, die du hier siehst, sind keine Perlen voller Pflege und toller Öle, es ist schlicht und ergreifend Plastik.

Und bei Peelings mit Plastikkugeln habe ich mich schon früher, als ich noch nichts von Plastik in Kosmetik wusste, gefragt, was das für ein komisches Konzept ist. Ich war nämlich so naiv, zu glauben, dass es sich bei den Körnern um die pure Pflege handelt, um kleine Perlen voller guter Öle und Pflegestoffe – und war dann verwirrt, warum sich diese Wunderkügelchen nicht auflösen beim Einseifen… Ah, die Kosmetikindustrie und ihre Tricks! Sicherlich falle ich auf genügend davon herein, aber eben nicht mehr auf Peeling auf Plastikbasis. Ich finde aber, gerade bei stark silikonhaltigen Cremes und bei Standardpeeling gibt es sehr viele gute Alternativen, sei es aus dem Naturkosmetikbereich oder bei Herstellern, die keinen oder zumindest wenig Blödsinn in ihre Cremes packen – da muss man aber zugegebenermaßen ein wenig recherchieren bzw. in der Lage sein, die Inhaltsstoffe zu lesen. Was jedenfalls IMMER ein Indiz für Mikroplastik bzw. Silikon ist: Cremes und Seren, die eine ‚porenverfeinernde‘ Wirkung versprechen. Lies! So many lies! Das geht nämlich schlicht und ergreifend nicht. Was geht, ist eine seidig-feine Textur, die das Gesicht optisch weichzeichnet. Und dieser Weichzeichner heißt Silikon. Bei Peeling ist das Ganze etwas schwieriger. Letzens gab es eine limitierte Reihe an Pflegeprodukten von ISANA (Rossmann Hausmarke) mit dem Aufdruck, dass Kaffee enthalten sei. Ich dachte: „Cool, Kaffeesatz als Basis für ein Peeling.“ Dafür eignet sich Kaffeesatz nämlich hervorragend und riecht gleichzeitig köstlich. Nicht aber mit ISANA! Kaffee war für den guten Duft zwar schon drin, die Peelingwirkung entstand aber doch wieder durch Plastik… Der Teufel steckt da echt im Detail. Es gibt aber Ausnahmen wie das Balea Peeling mit Meersalz; ähnliche Produkte gibt es auch bei Rossmann auf Zuckerbasis. Und im Naturkosmetikbereich werde ich eigentlich immer fündig.

Zwei gute Peelings aus der Drogerie ohne Blödsinn

In-Dusch-Produkte

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Ein sehr alter Beitrag, aber schon 2016 mochte ich dieses Produkt so überhaupt nicht: Aufgebraucht Juli 2016 – XXL: Teil 1/2 – Dusche

In-Dusch-Produkte landen auf meinem Ranking der dümmsten Beautyerrungenschaften auf Platz 1. Als auch die Eigenmarken solche Produkte im Sortiment hatten, habe ich damals zwei oder drei Mal welche getestet und fand sie alle nur nervig und wirklich schrecklich. Meine Worte waren damals ungefähr diese: Ob ich dieses Zeug nun nutze oder nicht, ist völlig egal. Ich könnte mich auch mit Münzen einreiben und diese dann runterspülen, der Pflegeeffekt für meine Haut und die Auswirkung für meinen Geldbeutel wären gleich. Ja, es wirkt wie eine tolle Idee, sich bereits unter der Dusche ‚einzucremen‘, ohne nachher klebrige und schmierige Haut zu haben, die man dann in seine sexy Skinny Jeans pressen und drücken muss. Die Haut ist nach der Anwendung auch nicht klebrig und schmierig, aber eben auch nicht gepflegt…

Ich hatte ja ehrlich gesagt angenommen, dass sich In-Dusch-Produkte so langsam aber sicher vom Markt verabschieden, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass jemand wirklich dauerhaft begeistert von diesen Produkten ist. Als dann aber nicht nur Abschmink-In-Dusch-Produkte (du erinnerst dich, das war die Werbung mit den Pandaaugen), sondern auch noch das Ganze schön männlich gebrandet ‚For Him‘ rauskam, war ich mit meinem Latein am Ende (obwohl das wiederum recht schnell geht, mein gesamtes Lateinwissen basiert auf Asterix-Comics.) In diesem Fall: Alea iacta est. Der Konsument hat entschieden, aber dieser Konsument macht da nicht mehr mit und benutzt – verrückte Idee – einfach Körperlotion und Abschminkprodukte.

Durchsichtige Wimpernprimer

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Gutes Beispiel für eine durchsichtige Wimpernbase, die mir einfach viel zu nass war und die ich nicht mochte: NEU! Review & Theke ‚183 days‘ von Trend It Up by dm

Wimpernprimer nutze ich ja sehr gern! Für meine kurzen, geraden Wimpern sind die Seren toll, weil sie die Wimpern schon mal gut umhüllen und gleichzeitig zumindest etwas pflegen. Das Umhüllen ist wichtig, weil sonst die erste Schicht Mascara einfach ein schwarzer Blobb an meinem Auge ist. Nur habe ich festgestellt, dass es zwischen durchsichtigem und weißem Primer einen gravierenden Unterschied gibt, weswegen ich Ersteren nicht mehr kaufe: Das durchsichtige Zeug bleibt meiner Erfahrung nach so dermaßen wässrig und flüssig, dass Mascara einfach nicht richtig hält und total schnell verläuft. Weiße Primer sind cremiger und trocknen besser an, fühlen sich also fast an wie eine erste Schicht Mascara. Du denkst sicherlich, dass von allen ‚first world problems‘, die ich in diesem Beitrag beschreibe, dieses hier das lächerlichste ist – Primer weiß oder durchsichtig, was hat die Frau?! Du hast Recht. Ich lese aber SO häufig, dass einschlägige Beautyexperten und Influencer lieber die durchsichtige Variante nehmen als die weiße. Grund: Bei der weißen kann es passieren, dass man auch nach dem Tuschen mit schwarzer Mascara noch ein bisschen Weiß hier und da hervorblitzen sieht. Und deswegen, so die einschlägigen Experten weiter, verstehen sie nicht, warum jemand weiße Wimpernprimer kauft. So, und hier komme ich ins Spiel mit meiner Erfahrung. Und ich stehe eben auf, und wenn ich es als Einzige tue, und sage: Halt Stopp, so nicht! Weiße Primer sind besser als durchsichtige. Okay? Okay.

Haarkuren

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Damals schon Fehlkauf – muss auch heute wieder als schlechtes Beispiel herhalten… Review: Meine aktuellen Flops und Fehlkäufe aus der Drogerie

Spülung oder Maske unter der Dusche? Check. Haaröl hin und wieder? Check. Sprühkuren, Leave-In-Conditioner und wie das alles heißt? Nicht mehr mit mir. Schlimm finde ich auch Masken zum Ausspülen, die man 15 Minuten einwirken lassen soll – gibt es das überhaupt noch? Ich weiß, dass ich vor sicherlich über 10 Jahren (ich bin so alt) sowas mal aus Versehen gekauft und nur gehasst habe. Was soll ich denn in den 15 Minuten machen? Die Dusche verlassen, mich abtrocknen, vielleicht sogar was anziehen, mit dem Zeug aufm Kopf durch die Gegend laufen, um dann 15 Minuten später mich wieder auszuziehen, wieder unter die Dusche zu steigen und mich wieder nass zu machen? Wer will das? Und wer hat so viel Zeit zum Duschen? Seitdem lese ich immer ganz genau, wie lang was einwirken soll. Wenn es mehr als drei Minuten sind, kaufe ich was anderes. Was also habe ich gegen Produkte, die man einfach im Haar lässt, weil man sie aufsprüht oder einfach ins feuchte Haar einknetet? Ist doch so einfach und praktisch! Ja, schon, aber nein. Das Zeug bringt nichts oder macht bei mir sofort schwere, fettige, strähnige Haare. Vor allem bei frisch gewaschenem Haar! Dann nehme ich lieber Öl, wenn meine Haare schon fettig sind, lasse das über Nacht einwirken und wasche am nächsten Tag meine Haare. Aber dieses Sprühzeug ist entweder nur nass, klebt oder macht fettige Haare.

Lippenmasken

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Lippenmasken sind streng genommen natürlich auch Gesichtsmasken in Einmalverpackung. Aber sie sind besonders doof, deswegen nenne ich sie hier separat. Nur ein Mann kann sich das Konzept ausgedacht haben, auf die Lippen ein Silikonirgendwas zu legen, mit dem man für 20 Minuten nicht mehr sprechen geschweige denn lächeln kann. Natürlich brennen auch Lippenmasken bei mir, war ja klar – wer ist überrascht? Ich bin’s nicht – sie sind glitschig und fies – das gilt übrigens auch alles für Tuchmasken, von denen ich auch kein großer Fan bin, aber da hatte ich immerhin schon mal ein paar, die ich ganz gut fand. Bei Lippenmasken war es immer nur eine Katastrophe. Schleimig in der Packung, schleimige Silikonkonsistenz, schleimig auf den Lippen, es brennt, riecht komisch, fühlt sich furchtbar an, außerdem sieht man aus wie Hannibal Lecter für ganz Arme. Kein Look, den ich anstrebe. Einfach reine Geldverschwendung. Und auch hier gilt: Dann nehme ich halt etwas reichhaltige Creme und schmiere mir die um den Mund herum und nehme einen Lippenpflegestift zusätzlich. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass die Beautyindustrie verzweifelt versucht, das Rad neu zu erfunden, und es damit nur immer schlimmer macht. Und zwar so richtig schlimm. So, „danke, das reicht, sechs, setzen“-schlimm.

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Daür, dass ich Lippenmasken so wenig mag, habe ich echt einige schon benutzt und getestet… Manchmal braucht es eben eine Weile, bis man es kapiert hat.

Eyeliner

Ich mache es kurz: Ich bin zu dumm für Eyeliner. Kann der Eyeliner nichts dafür, ist meine Schuld. Ich muss aber auch zugeben, dass ich Eyeliner oft nur aus der Ferne so richtig schön bei anderen finde. Von Nahem macht er die Augen doch arg klein, verläuft oder kriecht in Fältchen und so 100% gleich ist er an den Augen halt doch auch nie… Ich weiß, dass ich mich mit diesen Aussagen weit aus dem Fenster lehne, ist Eyeliner doch für viele der heilige Gral der Schönheit. Vielleicht bin ich einfach neidisch, sieh es mal so.

Sprühdeo

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Das war ja durch und durch ein seltsames Produkt, die Kombi aus Deo und Bodyspray habe ich nie verstanden… Der Duft war ganz nett, meine Lunge mochte ihn aber nicht

Als ich vor knapp drei Jahren mit diesem Blog anfing (ja, so lange ich das schon her), habe ich mich sehr ausführlich durch das Drogeriesortiment geshoppt. Ich wollte auf dem neuesten Stand sein, ich wollte alles kennen und testen und habe zumindest zu Beginn auch ungefähr täglich einen Blogbeitrag rausgehauen (ich Depp). Ich war so wild darauf, den Blog mit Inhalten zu füllen, dass ich sogar Produkte gekauft habe, von denen ich damals schon wusste, dass ich sie nicht mag. Dazu zählt Deo zum Sprühen. Ich habe sogar zwei Blogbeiträge nur über das leidige Deo-Thema geschrieben: Kolumne #3: Meine Deo-Odyssee und Kolumne #11: Die Deo-Odyssee geht weiter (Endlich. Leider.). Und am Ende habe ich festgestellt, dass ich Sprühdeo nicht mag. Heureka, aber das hätten wir auch schneller hinbekommen… Schon in der Schule bin ich nach dem Sport in der Umkleidekabine fast traurig verendet, wenn sich 30 Damen gleichzeitig ihre Achseln mit Vanille- oder Pfirsichduft benetzten. Diese pappsüßen Düfte konnte ich daher schon mit 16 nicht mehr ertragen, die wurden mir für immer verdorben.

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Ich habe sicher zwei Jahre gebraucht, um dieses Deo aufzubrauchen. Ja, fand ich RICHTIG toll… (Ironie und so, ist klar, ne?)
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Die beiden Kameraden fand ich ganz besonders scheußlich… mehr dazu liest du in den im Text verlinkten Beiträgen

Auch heute halte ich im Fitnessstudio die Luft an, wenn eine Mitsportelnde in der Umkleide eine Sprühdose auspackt. Zu der Zeit, als ich so dumm war, und Sprühdeo gekauft habe, musste ich nach der Benutzung das Bad verlassen, um den fiesen Hust- und Würgreiz loszuwerden! Das Zeug legt sich dermaßen auf die Lunge, fieser als jedes Haarspray, das kann nicht gesund sein. Und Haarspray besteht ja meiner Meinung nach schon nur aus den wirklich fiesesten Inhaltsstoffen, die das deutsche Gesetz zulässt. Da bleibe ich beim Roll-On, auch wenn ich dafür als Teenie nur mitleidig angeschaut wurde: „Roll-On ist was für Omas, probier doch mal mein bebe-Deo“. Ist bebe eigentlich immer noch so beliebt bei der jüngeren Generation? Ich muss zugeben, dass ich bei der Marke eine komplette Sperre habe, ich bin aber auch natürlich nicht mehr die Zielgruppe. Rosa Verpackung, zuckrige Düfte, dazu nicht gerade günstig, mäßige Inhaltsstoffe und meine sofortige Assoziation von dem Zeug mit Umkleidekabinen, die nach Schweiß, Frauen und Vanille-Pfirsich riechen, haben mir die Marke – und Sprühdeos – wohl für immer verdorben

Liquid Lipsticks

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Das sind zwei Liquid Lipsticks, die beiden mag ich aber sogar recht gern. Sind super günstig und ordentlich. Aber auch mit dem oben zu sehenden Nude-Ton sehe ich nicht so ganz lebendig aus…

Eine Zeitlang dachte ich, liquid Lipsticks wären einfach perfekt für mich! Lipgloss fand ich schon immer zu schmierig und klebrig, und die bonbonrosa Farben waren auch noch nie meins. Klassischer Lippenstift riecht oft komisch oder ist wahnsinnig cremig, wodurch dann ein intensives Rot nicht nur die Lippen einfärbt, sondern gleich das halbe Gesicht. Und dann kamen diese spannenden Produkte auf den Markt, die erst flüssig sind, dann aber matt werden und antrocknen, sodass sie weitestgehend kussfest sind. Diese Versprechen halten die meisten liquid Lipsticks, ich habe nur einfach gemerkt, dass genau das nichts für mich ist. Also, schon, klar mag ich Kussechtheit, denn das heißt auch, dass beim Trinken nicht das ganze Glas verschmiert ist, aber liquid Lipsticks haben ja noch weitere Merkmale. Die Dinger trocknen die Lippen so dermaßen aus, das ist echt nicht mehr feierlich, und lassen die Haut dadurch fast schon schrumpelig aussehen und die Lippen sehr klein wirken. Außerdem ist es unmöglich, liquid Lipsticks ohne Spiegel und unter Umständen sogar ohne Lipliner aufzutragen. Und wenn ich eins hasse, wenn ich unterwegs bin, ist es, wie die letzte Tussi meinen Spiegel rauszuholen und akkurat meine Lippen nachzuziehen. Gerade bei liquid Lipsticks ist es aber leider auch keine Option, dass sich das Zeug einfach von selbst den Tag über abträgt, so wie sich das gesamte Make-Up den Tag über langsam abträgt. Denn das passiert nie gleichmäßig! Das Zeug sammelt sich außen an den Lippen, während in der Mitte die Haut durchkommt. Yeah, Ombrélook gratis, die Neunziger lassen grüßen, aber nein danke. Und weil ich so natürlich schon mehrere Male durch die Gegend gelaufen bin, habe ich bei liquid Lipsticks fast eine Paranoia entwickelt, die mich zwingt, alle fünf Minuten zu checken, ob das Zeug noch dort sitzt, wo ich es hingetan habe. Und dann muss ich ebenfalls alle fünf Minuten mit einer Lippenpflege nachhelfen, weil meine Lippen sonst wohl vor Trockenheit einfach abfallen würden.

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Eigentlich schön, steht mir aber auch nicht so richtig, trocknet die Lippen aus und setzt sich blöd ab: Review: Make-Up-Produkte von elf

Ich fange jetzt nicht an, über die 3.000 Arten von ‚Nude‘-Farbtönen zu sprechen, die es bei liquid Lipsticks gibt, seit Kim Kardashian das Zeug für sich entdeckt hat, sonst rege ich mich nur darüber auf, dass ich mit jeder dieser Farben aussehe wie eine Wasserleiche. Nun fragst du dich vielleicht: ‚Aber Lieselotte, du unermüdlicher Meckerkopf, was tust du denn auf deine Lippen?‘ Ich habe da einen guten Kompromiss zwischen klebrig-schmierigen Produkten und der Wüste Sahara aka liquid Lipsticks gefunden: Matte Lippenstifte. Die sind etwas fester im Auftrag, lassen sich dadurch aber auch recht präzise auftragen, sind nicht so cremig und sitzen besser, außerdem gibt es sie in tollen Farben. Nicht jeder matte Lippenstift ist gleich formuliert, manche sind wirklich sehr matt, andere fast normal. Oder ich nutze Lip Stains; dass ich die mag, weißt du ja.

Naturkosmetik-Haarspülungen

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Boah, diese Haarmaske finde ich ja ganz schrecklich. Ist sicherlich die schlechteste aus der Drogerie, die ich je getestet habe

Weiter oben habe ich geschrieben, dass alles kein Problem ist, solange man Naturkosmetik hat. Naja, stimmt schon, außer man braucht eine Haarspülung. Dann breche ich vor dem Naturkosmetik-Regal einfach weinend zusammen. Ich habe mittlerweile so viele verschiedene ausprobiert und alle waren furchtbar! Eine Haarmaske ist mir sogar nach nur einigen Monaten verschimmelt, das ist mir in all den Jahren, in denen ich meine Haare selbst wasche (also sicherlich über 20) noch NIE passiert! Naturkosmetik-Spülungen sehen toll aus, riechen oft gut, fühlen sich super auf dem Haar an – und tun nichts! Die Produkte könnten sich direkt neben In-Dusch-Kram stellen, völlig nutzlos. Und teuer! Zugegeben, Spülungen pflegen meine Haare generell nicht so, dass ich vor Ehrfurcht niederknien würde, aber es passiert zumindest irgendwas Positives. Ein Haar hat keinen Spliss oder sie sind zwar trocken, laden sich aber wenigstens nicht elektrisch auf. Irgend sowas halt. Bekommen Naturkosmetik-Spülungen nicht hin. Und du sieht ja: Meine Ansprüche sind durchaus bescheiden. Nee, also das ist jetzt vorbei. Bei Spülungen greife ich sogar hin und wieder zu denen, die durch diverse Tricks Silikone enthalten – das hatten wir ja oben schon. Perfekt finde ich die Lösung auch nicht, aber Silikon glättet die Haare wenigstens optisch und lässt sie etwas glänzen. Und wie heißt es so schön? Einen Tod muss man sterben. In diesem Sinne, Ciao!

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Ich sagte ja, dass das Zeug verschimmelt ist, ich lüge nicht. Mehr zum Drama hier: Aufgebraucht Dezember 2018

Hach, es ist schon echt befreiend, auch mal ganz ungeniert zu sagen, was man NICHT mag und was so gar nicht funktioniert. Etwas deprimierend ist der Beitrag so aber natürlich auch. Aber keine Sorge, sonst sind meine Beiträge positiver, ich musste aber mal Dampf ablassen. Ich werde ja auch oft gefragt, wie ich es schaffe, meine Beautysammlung aktuell zu verkleinern. Und dass ich gewisse Produktgruppen einfach gar nicht mehr kaufe, ist ein großer Teil des Erfolgs. Umfrage der Welt: Welche Produktgruppe(n) kaufst du nicht mehr? Womit hast du so schlechte Erfahrungen gemacht, dass du einfach keine Lust mehr darauf hast?

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21 Kommentare zu „Kolumne #33: 10 Beauty- und Pflegeproduktgruppen, die ich nicht mehr kaufe

  1. Masken brennen bei mir auch und ich hasse es, dass die so schwer runter zu waschen sind. Habe leicht trockene Mischhaut, die aber ziemlich empfindlich ist. Ich bin absolut begeistert davon, statt Masken als extra Pflege mehrere Pflegeschichten im Gesicht zu haben. Meist über Nacht dann, oder morgens am Wochenende. Meist trage ich großzügig Serum auf (ich erwähne nochmal das Age Performance serum von isana xD ), auch auf die Augenpartie, darüber eine dicke Schicht meiner Nachtcreme, auch auf die Augenpartie. Und lasse das lange einwirken. Pflegt bei mir besser als jede Maske :)
    Ich versuche diese einmal Sachets zu vermeiden. Und kaufe keine Eyeliner mehr, keine Anti-Pickel Produkte (sind meist eh aggressiv und stinken), kein Körperpeeling und keine extra Fußcreme.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo meine Liebe,
      es beruhigt mich schon ein bisschen, dass du mit Masken so Probleme hast wie ich. Nicht, dass ich das jemandem wünsche, aber manchmal denkt man, dass das doch nicht sein kann, dass alle Masken so toll finden und die Dinger so viel verkauft werden und man selbst kommt gar nicht mit ihnen klar…
      Ich war noch nicht wieder bei Rossmann, ich habe mir das mit dem Serum aber vorgemerkt :)
      Hui, da hast du aber auch eine ganze Liste mit Produkten, auf die du keine Lust mehr hast – absolut verständlich.

      Liebe Grüße,
      Lieselotte

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  2. Hallo Lieselotte,
    ich finde es ist extrem hilfreich, wenn man weiß, was man nicht mag.
    Ich zum Beispiel stimme Dir bei den Naturkosmetik-Spülungen nach nur einem Versuch mit selbigen zu 100 Prozent zu. Das war eine Erfahrung,die ich nie wieder machen möchte. Den Umgang mit Eyelinern beherrsche ich ebenso wenig und In-Dusch-Bodylotions und Co. brauche ich auch nicht. Nur bei den porenverfeinernden Produkten hoffe ich unverständlicher- und naiverweise auch nach 20 Jahren und ettlichen Enttäuschungen noch auf das Wunderprodukt schlechthin…
    Liebe Grüße
    Katja

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    1. Liebe Katja,
      es freut mich, dass du dich in den Schilderungen wiederfindest und mir bei einigen Sachen zustimmst :) Geteilte Leid ist ja bekanntlich halbes Leid ;)
      Naja, temporär ‚verfeinern‘ solche Produkte ja schon die Poren – dazu nutze ich sie ja selbst auch. Unter Foundation sieht die Haut damit einfach besser, glatter und gleichmäßiger aus. :)

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  3. Für mich ist Sprühdeo auch ganz furchtbar. Ich habe immer das Gefühl, ersticken zu müssen davon, geht gar nicht.
    Beim Wimpern-Primer schwöre ich aber auf den They’re real Tinted Primer von Benefit, der sieht schon allein getragen gut aus.

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    1. Liebe Sandra,
      ist der Primer von Benefit denn gefärbt, also braun oder schwarz, weil er ‚tinted‘ heißt? Ich mag die weißen / durchsichtigen nämlich auch deshalb so gern, weil es bei denen nicht so schlimm ist, wenn was mal daneben geht…

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  4. Ein echt cooler Beitrag 😊
    Bei Gesichtsmasken bin ich deiner Meinung,derzeit besitze ich noch ein Flächen mit Heilerde, die man mit Wasser anrührt und gut ist! Aber dann werde ich auch nur noch Cremes dick auftragen und fertig😌
    In-dusch Produkte habe ich nie ausprobiert, brauche ich einfach nicht😅
    Durchsichtige Produkte, wie z.B. eine Wimperntusche? Brauche ich nicht! Mein durchsichtiges Fixing Spray reicht mir, denn ich sehe zwar einen Unterschied, oder spät ihn zumindest, aber ansonsten will ich, dass man sieht, dass ich mich bemühe 😂
    Haarkuren brauch ich auch nicht! Spülungen reichen mir und da habe ich derzeit eine von Lust, die ich recht gut finde!
    Lippenmasken habe ich noch nie ausprobiert, ich bleibe bei Lippenpflegestiften!
    Eyeliner kann ich auch nicht richtig anwenden😄 was soll’s…
    Ich mag am liebsten das Deo Roll on von CD 😊
    Liquid Lipsticks sind mir einfach zu aufwendig! Ich habe die Zeit nicht, dass da was trocknen muss😅

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  5. Schöner Blog Eintrag. Ich habe eigentlich mit Masken kein Problem, ja es gibt einige die brennen, die werde ich aber auch nicht mehr verwenden. Aber ich liebe es Sonntag einen Beautytag zu machen mit allem drum und dran, da gehören auch Maske dazu.
    Ich habe nie Wimpernprimer benutzt, habe jetzt auch einen zuhause, aber meine Wimpern sind echt sehr kurz und gerade, und ich habe das Gefühl das sie nachher genauso aussehen wie vorher. Naja ich benutze ihn trotzdem …
    Als Deo benutze ich auch einen Roll on, da ich Sprühdeos auch nicht toll finde. Von so manchen bekomme ich richtig Husten. Ich frage mich dann immer ob das wohl gesund ist…

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    1. Liebe Annika,
      danke für deinen Kommentar :)
      schön, dass du mit Masken gut zurecht kommst – so ein bisschen Pflege am Wochenende macht ja auch wirklich Spaß. Dabei habe ich meine Restbestände an Masken auch aufgebraucht bzw. bin ja sogar immer noch dabei…
      Also, Wunder vollbringen diese Primer auch nicht. Und nicht jeder funktionert gleich gut. Ich mag den von Artdeco ganz gern und auch den von Maybelline.
      Nee, haha, gesund kann das nicht sein, das sehe ich auch so ;)

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  6. Wieder mal eine sehr tolle und interessante Kolumne! Ich konnte dich in vielen Punkten verstehen, vor allem bei der Peeling und Deo Geschichte. Aktuell bin ich noch eine, die mit ihrem Himbeer-Vanille Glanz dem Müffegestank der Garderobe in meinem Fitnesstudio den Kampf ansagt aber auch nur noch, bis dieses besagte Deo den Geist aufgibt :)

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    1. Hey Eva,
      danke fürs Lob :)
      Iiih, ist die Umkleide in deinem Fitnessstudio so schlimm? Na, was sag ich… bei uns riecht die Umkleide okay, dafür die Trainingsfläche furchtbar – macht auch nie jemand mal ein Fenster auf, bah.

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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    1. Hallo meine Liebe,
      vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob :)
      Na, nicht alles funktioniert für jeden – da ist das doch super, dass Leave-In-Conditioner bei dir funktioniert :)

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  7. Wo du recht hast, hast du recht. Man muss auch mal sagen, was einem nicht gefällt, hatte ich ja auch so gemacht, als ich noch Beiträge geschrieben habe. Finde es aber nicht schlimm, nicht alles ist gut bzw. verträgt man und zu manchen Inhaltsstoffen sage ich mal nichts. Lippenmasken finde ich gruselig, da stimme ich dir voll und ganz zu. Gesichtsmasken hingegen mag ich sehr gerne, aber das ist ja Geschmackssache. Liebe Grüße britti

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    1. Hallo Britti,
      danke für deinen Kommentar :)
      Ach, ich wäre auch froh, wenn ich Gesichtsmasken nicht so doof finden würde… Denn an sich ist das ja eine schöne Sache, mal so ein bisschen Wellness zwischendurch zu machen. Funktioniert nur leider nicht so gut bei mir…
      Hahaha lass lieber die Finger von den Lippenmasken ;)

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  8. Huhu^^
    Also Masken nutze ich gar nicht , da ich festgestellt habe (und das bereits mit 15 Jahren) das meine Haut auch im Winter, wo sie ja noch trockener ist als sonst, die zusätzliche Pflege gar nicht aufnimmt,wäre also einfach Verschwendung.
    In-Dusch-Produkte sind Schrott, habe ich nie gekauft und werde ich auch nie, den ein Produkt das nur wenige Sekunden auf der Haut bleibt und sie dabei wunderbar pflegen soll, halte ich für den Widerspruch in sich.
    Spülungen und Kuren nutze ich auch seit knapp 2 Jahren nicht mehr, kämmbarer sind meine Haare durch den Tangle Teezer und Alverde Cocos und Rohrzucker geworden, davon mal abgesehen habe ich keine große Lust dazu dann noch etwas nach dem Haare waschen rein zu machen und es nach ein paar Minuten wieder auspülen + das vieles einfach zu schwer für meine Haare ist (hängen dann nur platt runter) oder sie unsinnig stark nachfetten lässt.
    Statt Patches kann man sich eine Schlafmaske oder die Gelkühkissen auf die Lippen packen, so viel Effekt hat dieser Schrott xD
    Eyeliner/Kajal funktionieren bei mir nur,wenn ich so in Art wie die Buntstifte sind,also zb die von Essence für 95cent ,sind halt nur mit weicherer Miene,mit Filzstiften oder flüssigen Quatsch schmiert es bei mir nur rum und ganz ehrlich,wenn ich früh raus muss, kann es sein dass die Nacht um 4uhr vorbei ist und da wird es schon mit normalen Kajal/Eyeliner schwierig eine halbswegs gerade Linie auf das bewegliche Lid zu zaubern (unten mache ich gar nicht,weil es schlimm es aussieht, da es fast nie ansatzweise gerade wird und auch vom Look her so balkenartig ausschaut – fast schon wie ein Bilderrahmen ums Auge und das finde ich persönlich gruslig).
    Deos kommen bei mir aus der Sprühdose und auch nur noch 8×4 zu hause und unterwegs Impuls, alles andere lässt mich nur husten,wirkt nicht oder riecht grenzwertig für ein Deo (zb Emoji-Deo mit Keksduft….klar, wer sprüht sich gerne Keksduft unter die Achseln gegen Schweiß?….nein, danke), hat aber den Hintergrund das ich Deo auf gewaschener Haut anwende bzw unterwegs nicht möchte, das Schweiß sich mit dem Deo mischt (was bei Roll-ons unterwegs nicht machbar ist,aber wenn ein kurzer Weg nach der Arbeit erledigt werden will) und dann ewig dieser Misch in dem Roller bleibt,aber jeder wie er mag.
    Ob man einen Primer für Mascara braucht,darf jeder selbst entscheiden, ich brauche es nicht, meine sind dunkel ,haben genug Schwung (außer man hat eine klatschnasse Mascara, da dann natürlich nicht) und werden eig nur schwarz getuscht, wo einfach nur etwas Farbe und eine vernünftige Trennung gebraucht wird, ich will ja keine Fliegenbeinchen-Optik.

    LG Steffi

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    1. Hallo Steffi,
      danke wie immer für deinen ausführlichen Kommentar. Ich sehe, dass du mir zumindest in einigen Punkten zustimmst – nicht in allen, aber das ist ja absolut gerechtfertigt :)
      Haha das mit dem Keksduft gegen Schweiß fand ich witzig :D nein, das will wirklich niemand! Wenn man tagsüber ein weiteres Mal Deo verwenden will, verstehe ich die Nutzung eines Sprühdeos absolut! Ich benutze mein Roll-On morgens nach dem Duschen, an den allermeisten Tag reicht mir das dann.
      Und auf deine Wimpern bin ich ja mal sehr neidisch!

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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