Kolumne #26: Meine alte Wohnung

Es wird wirklich ernst: Der Umzug steht kurz bevor. Und ich bin so aufgeregt! Nicht nur, weil Umzüge anstrengend sind und die Vorfreude auf das Neue steigt, sondern auch, weil ich meine geliebte Wohnung, in der ich fast 10 Jahre lang gewohnt habe, hinter mir lasse. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende, ein neuer beginnt. Wie heißt es so schön (und passt bildlich perfekt)? Eine Tür schließt sich, eine neue öffnet sich. Heute bekommst du bisher nie gezeigte Bilder meiner Wohnung – und wir sagen zusammen ‚Tschüss!‘…

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Ich geb’s direkt zu: Dieser Beitrag ist hauptsächlich für mich selbst – egoistisch und so. In Zeiten, in denen fast niemand mehr Fotoalben bastelt (schade eigentlich, aber ich hab es selbst auch aufgegeben), muss man seine Erinnerungen irgendwie anders konservieren. Ohne dass sie digital auf Festplatten verstauben. Dir bietet mein Aus- und Umzug die Möglichkeit, deutlich mehr von meiner Wohnung zu sehen als ich sonst zeige. Ich gebe zwar recht viel von mir preis, wie ich wohne und arbeite halte ich aber gerne raus. Mir ist auch klar, dass nur wenige dieser Beitrag interessieren wird, aber das stört mich gar nicht. Wenn du Interesse daran hast, meine Villa Kunterbunt etwas besser kennenzulernen, bist du jetzt hier genau richtig. Lass uns zusammen ein bisschen in Erinnerung schwelgen und gleichzeitig dafür sorgen, dass ich es nicht zu sehr bereue, meine alte Wohnung hinter mir zu lassen…

Wie alles begann:

kolumne-wohnung-giessen-einrichtung-style-stil-living-lieselotteloves-blog-blogger-lifestyle (10)Mit 19 habe ich mein Abitur bestanden und bin voller Optimismus, Tatendrang, Fernweh und Naivität direkt nach Straßburg gezogen. Ja, einfach so, weg aus meinem Kinderzimmer direkt ins Ausland. Aber nicht nur das: Ich habe mir eingebildet, dass Schulfranzösisch reicht, um studieren zu können. Es gibt wenig in meinem Leben, bei dem ich so versagt habe. Und gleichzeitig habe ich in diesem Jahr im Ausland so viel gelernt – nicht nur die französische Sprache. Ich hatte nach dem Abi (2008) keine Ahnung, was ich mit dem Rest meines Lebens anstellen wollte. Mein Versagen in Frankreich (vor allem auf akademischer Ebene, aber oftmals auch auf sozialer) hat mir doch dabei geholfen, herauszufinden, was ich wollte. Und immer noch will. Meine gewonnenen Französischkenntnisse wollte ich gern einsetzen, dazu unbedingt Englisch. Aber unter keinen Umständen wollte ich Lehrer werden – von denen hatte ich echt die Schnauze voll. Ein Eignungstest brachte mich auf BWL. Komische Kombi. Und trotzdem überraschend sinnvoll. Sehen deutsche Unis aber leider anders, weswegen man die Kombi zumindest damals eigentlich nur in Gießen studieren konnte. Und so zog ich 2009, mit 20, nach Gießen in die Wohnung, in der ich fast 10 Jahre leben sollte…

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Hallo Gießen, Hallo Studium

Gießen war mir nicht ganz neu. Mein damaliger Freund lebt hier. Es kam für mich nie in Frage, mit ihm zusammenzuziehen, was natürlich im Nachhinein betrachtet die beste Idee war, aber es war dennoch hilfreich, jemanden in der Stadt zu kennen, in die man zieht. So konnte ich erst mal ein paar Wochen bei ihm bleiben, während ich mich nach Wohnungen umsah. Ungefähr zwei Wochen vor Semesterbeginn war ich dann eingezogen. Alleine wohnen kannte ich zwar schon, aber in Straßburg lief das Konzept eher mäßig. An den Wochenenden fuhr ich meistens heim, hamsterte dort Lebensmittel, wusch dort meine Wäsche und genoss generell Hotel Mama. Gießen ist allerdings 180 Kilometer von meiner Heimat Karlsruhe entfernt – ich musste mich also ans Konzept ‚alleine wohnen‘ gewöhnen. Und an die Uni! Dabei fand ich wirklich sehr schnell Anschluss und hatte die ersten Freundschaften bereits nach einer Woche geschlossen. Dass ich alleine wohnte und in keiner WG fanden die meisten zwar seltsam und irgendwie verdächtig, gleichzeitig war meine Wohnung immer ein schöner Rückzugsort für alle Freunde. Richtig ausbreiten, alles nutzen, Platz, Krach, keine Mitbewohner. Und ich war froh, wenn ich mich zurückziehen konnte, auch mal meine Ruhe hatte… 2011 ging ich dann für ein halbes Jahr in die USA – mit nur zwei Koffern und in ein Zimmer, das ich mir mit jemandem teilte. Ungewohnt für Madame Drei-Zimmer-Wohnung. Und ich habe es geliebt! Als ich Anfang 2012 wieder in Gießen war, war ich furchtbar einsam. Mir fehlte es, 13qm mit jemandem zu teilen und das Bad zu viert zu nutzen, mir fehlte das Collegeleben. Und meine Beziehung hatte meinen Auslandsaufenthalt auch nicht überlegt. In der Zeit war ich damals viel daheim. Und habe mich wahnsinnig unwohl gefühlt. Aus dem Loch half mir – japp, klingt seltsam – Online-Dating. Darüber habe ich meinen Freund kennen gelernt. Im Mai 2012 kamen wir zusammen und knutschten das erste Mal auf meiner blauen IKEA-Couch.

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Bachelor & Master

Mein Studium lief ordentlich, den Bachelor in Französisch, Englisch und BWL bestand ich mit ‚Gut‘. Aber was dann? Ein Abschnitt war vorbei, was sollte ich als Nächstes tun? Wegziehen? Arbeiten? Nochmal ins Ausland? Ich entschied mich dafür, direkt meinen Master an den Bachelor zu hängen und nur das Hauptfach zu tauschen. Englisch statt Französisch. Im Masterstudium war es mir besonders wichtig, nebenher zu arbeiten und Erfahrung zu sammeln. Ich habe viel von Zuhause aus gearbeitet und Blogbeiträge geschrieben. Japp, ein Unternehmen hat mir Geld dafür bezahlt, dass ich Blogbeiträge zu den Themen Gesundheit und Schönheit geschrieben habe. Außerdem fing ich an, für die Uni zu arbeiten – da durfte ich mich ein bisschen auf Facebook austoben. Generell habe ich aber im Masterstudium viel Zeit daheim verbracht. Klar, man kann auch in der Uni lernen, ich hab das immer lieber am eigenen Schreibtisch gemacht. Das Masterstudium war die bisher schönste Zeit meines Lebens. Ich habe gearbeitet und bin zur Uni gegangen, klar, aber ich hatte so viel Zeit für mich selbst. Endlich verstand ich das Studium, hatte bessere Noten als jemals zuvor in meinem Leben, konnte mich aber auch auf mich selbst konzentrieren. Mein Zeugnis, das erste in meinem Leben mit einer ‚eins‘ vor dem Komma holte ich völlig unspektakulär und ohne Feier vom Prüfungsamt ab. Hier, bitte. Und tschüss. Uni beendet. Hurra! Und nun?

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Ich, einfach erwachsen

Arbeit gibt es hier in der Gegend vor allem in Frankfurt, wo auch ich letztendlich untergekommen bin. Da hinzuziehen kam für mich aber nie in Frage. Zu teuer. Zu hässlich. Zu anonym. Zu groß. Du verstehst schon. Außerdem: Zu weit weg von meinem Freund, der nördlich von Gießen arbeitet. Was also tun? Okay, erstmal weiter in meiner Wohnung bleiben – wir haben mittlerweile übrigens 2016 – und einen Schritt nach dem anderen gehen. Überraschenderweise fand ich sehr schnell Arbeit, die mir bis heute eigentlich jeden Tag Spaß macht, mit fantastischen Kollegen und einem fairen Gehalt. Einzig die 110 Kilometer, die ich täglich hin und zurück abreiße, sind nicht so cool. Vor allem nicht, weil alle anderen Hessen ebenfalls Richtung Frankfurt pendeln. Aber vergessen wir mal den Stau, daran denke ich wirklich nur ungern, und denken daran, wie erwachsen ich plötzlich bin! Ich habe einen richtigen Job! Für Erwachsene! Mit Festanstellung und Gehaltscheck! Was mich jetzt noch stört: Die Wochenendbeziehung mit meinem Freund. Während des Studiums war sie kein Problem, jetzt schon. Meine Zeit ist – auch dank Stau – recht knapp. Statt die Zeit, die wir haben, gemeinsam zu genießen, sehen wir uns nur am Wochenende, und da noch nicht mal recht lang. Uns beiden wird klar: Wir müssen einen weiteren Erwachsenenschritt gehen und zusammenziehen. Im Sommer 2017 kauften wir eine Wohnung in Gießen.

Die letzten Züge…

kolumne-wohnung-giessen-einrichtung-style-stil-living-lieselotteloves-blog-blogger-lifestyle (4)Da es sich um eine Neubauwohnung in einem Neubaugebiet handelt, warten wir recht lange darauf, dass das gute Stück umbautes Land, das uns gehört, endlich mal fertig wird. Und wir planen. Und planen. Kaufen Möbel. Suchen Fliesen aus. Ich bekomme Lichtschalter gezeigt und merke, dass mich in meinem Leben noch nie etwas so wenig interessiert hat wie Lichtschalter. Und dann kommen die Thermostate dran. Ich seufze. Sobald alles ausgesucht ist, kommen die Rechnungen. Ich seufze wieder. Dann kommen die Kündigungen und Ummeldungen, die Reklamationen, weiteres Aussuchen. Und ich seufze nur noch. Erwachsensein ist wirklich nervig. Aber wir kommen vorwärts. Wie wir das schaffen, weiß ich nicht. Es geht halt irgendwie Schritt für Schritt. Und nun steht der Umzug bevor. Und ich verlasse nach fast 10 Jahren meine Wohnung. In der ich nicht nur geschlafen und gegessen habe. Ich habe hier unzählige Abende mit Freunden verbracht, habe mir ein kleines Leben um mich herum aufgebaut, habe hier meine Bachelor- und meine Masterarbeit geschrieben, hier meinen Blog gestartet, die Bewerbungen für meine erste Vollzeitstelle geschrieben, habe hier geweint, geschrien, getanzt und gelacht. Ich habe geschwitzt und gefroren (dazu gleich mehr), habe meinen Nachbarn ausgeholfen, DVD-Abende geschmissen, Fußball-WMs und -EMs hier verfolgt. Auch mal gekocht, wenn auch eher selten, habe ausgemistet und neu gekauft. Und hier einfach gern gelebt.

Sentimental? Bitte nicht!

Und zack, bin ich sentimental. Weil ich hier nicht nur ausziehe und meine Möbel rausbringe. Sondern weil ein Lebensabschnitt zu Ende geht. Diese Wohnung steht für meine Studentenzeit – dem vielleicht besten Lebensabschnitt. Die Zeit der Unbeschwertheit, Dummheit und des Lernens lasse ich hinter mir. Ich lebe zwar weiterhin in einer und in meiner Studentenstadt – aber sind wir mal ehrlich: Mit meinen mittlerweile 29 und zwei Uniabschlüssen gehöre ich nicht mehr so richtig dazu, auch wenn ich mir in Birkenstocks an den Füßen und mit Jutebeutel über der Schulter alle Mühe gebe, weiterhin irgendwie lässig und unbeschwert zu sein. In Wahrheit zahle ich einen Kredit ab, habe ein neues Auto, einen BMW – bonziger geht es ja wohl kaum – eine eigene Wohnung und einen festen Job. Und ich liebe es. So richtig hip war ich noch nie, aber gegen das Erwachsensein wehre ich mich trotzdem. Aber kann man BMW fahren und im Eigenheim sitzen und trotzdem im Herzen Kind sein? Ich werde es auf jeden Fall versuchen. Mit maßangefertigter Einbauküche und Gegensprechanlage mit Kamera.

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Und um das Ganze mit Vorfreude auf das Neue abzuschließen, zähle ich jetzt alles auf, was ich an meiner alten Wohnung NICHT leiden kann – dass sie schön ist, kannst du ja auf den Bildern sehen:

  • Die miese Isolierung: Im Sommer hat es schnell 30°C hier unterm Dach, im Winter schaffe ich maximal 20°C bei vollaufgedrehter Heizung.
  • Ich habe keinen Keller / Abstellraum – das gehört schon irgendwie dazu…
  • Ich habe keinen Balkon! 10 Jahre ohne waren teilweise wirklich hart. Gerade, wenn es so heiß in der Wohnung wird… Gut, dass die neue Wohnung einen hat!
  • Ich wohne im fünften Stock, also unterm Dach, und es gibt einen Aufzug. Allerdings nur bis in den vierten Stock. Das ist nicht so wahnsinnig schlimm, aber schon ziemlich dämlich, um ehrlich zu sein.
  • Die Wände sind wie aus Sand. KEIN Reißzweck hält, alle kommen früher oder später wieder raus… Gut, das macht jetzt das Abhängen meiner Poster sehr einfach – einmal ein bisschen gezogen, schon ist alles ab, aber praktikabel ist das so grundsätzich nicht.
  • Wenn es zu heftig regnet, sind die Fenster undicht und Wasser drückt in die Wohnung – und auf das schicke Stäbchenparkett, das dann aufquillt und fies aussieht, was auch an einigen Stellen schon passiert ist.
  • Manchmal wird beim Duschen das Wasser von jetzt auf gleich eiskalt. Und dann wieder warm. Währemd man selber einen Herzinfarkt bekommt. Wach ist man aber dann.
  • Wenn ich mehr als zwei Herdplatten und den Fernseher anhabe, haut es die Sicherung raus. Und der Sicherungskasten ist nicht in der Wohnung, sondern eine Etage tiefer. Auch praktisch…
  • Das Waschbecken ist so alt, dass es voller Risse ist. Das sieht immer schmutzig aus.
  • Der Heizungsdruck wurde mal zu hoch eingestellt, da sind bei mir die Entlüftungsventile kaputt gegangen. Seitdem ist der empfindliche Parkettboden an manchen Stellen aufgequollen und kaputt.
  • Ich habe zwar eine Badewanne, der Wasserdruck ist hier oben im fünften Stock aber nicht stark genug, dass man wirklich baden könnte. Also, es ging schon, aber eben nicht mit warmem Wasser.
  • Wir haben das LANGSAMTE Hoftor auf der ganzen Welt. Ich weiß gar nicht, wie das möglich ist. Es wäre besser, das Tor von Hand zu öffnen, aber neiiiiiin, die Technik muss es richten. So, so langsam…
  • In meiner Straße gibt es Internet mit Glasfaserkabel. Aber nur auf der anderen Straßenseite. Jeder ist verwundert, wie mitten in der Innenstadt maximal 16.000 Internet hier geht. Und sind wir mal ehrlich: An guten Tagen kommt da maximal 11.000 an. Und meine Uploadgeschwindigkeit ist so gering, dass selbst die Fotos, die ich für den Blog extra in KB-Größe runterrechne, mehrere Minuten dauern, bis sie hochgeladen sind.

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Japp, und alles andere hier liebe ich. Meine bunten Wände, meine kindische Einrichtung, die zentrale Lage, der Blick aus dem Fenster ins Grüne, und das mitten in der Stadt, meine Nachbarn, das Stäbchenparkett, dass die Küche schon in der Wohnung dabei war… Und trotzdem freue ich mich wahnsinnig auf die gemeinsame Wohnung mit meinem Freund. Dann wird alles neu und schön und gehört nur uns und wir sind endlich zu zweit – aber jeder hat trotzdem sein eigenes Zimmer. Das wird super! Nach dem Umzug dann mehr von der neuen Wohnung!

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Wie oft bist du schon umgezogen? Wohnst du in deiner Traumwohnung oder deinem Traumhaus? Wohnst du allein oder mit der ganzen Familie zusammen? Und hattest du Spaß an diesem Beitrag? PS: Natürlich ist der Umzug auch der Grund, warum es hier auf dem Blog im Moment etwas ruhiger ist. Aber keine Sorge: Ich komme wieder bzw. gehe nie ganz weg ;) Wenn du mehr über meinen Umzug wissen möchtest, empfehle ich dir, vor allem mal bei Instagram vorbeizuschauen; in meiner Instastory gibt es regelmäßig Einblicke aus meinem Leben!

Mehr über mich und mein Leben:

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16 Kommentare zu „Kolumne #26: Meine alte Wohnung

  1. Danke für diesen sehr schönen und privaten Einblick :)
    Ich finde deine Wohnung sehr schön und gemütlich :) in den stories sieht deine Küche immer größer aus. Deine Einrichtung ist sehr liebevoll, ich mag das sehr, diese sterilen Katalogwohnungen finde ich ja furchtbar. Das Nacht dich unglaublich sympathisch. Ich möchte mir auch mein inneres Kind bewahren und finde das sehr wichtig <3
    Aber auch die Nachteile finde ich nachvollziehbar und kann verstehen, dass du da weg möchtest und dich auf den neuen Abschnitt mit deinem Freund freust :)

    Bis auf einige Kleinigkeiten bin ich mit meiner Wohnung zufrieden – die Heizung könnte leiser und besser sein, die Nachbarn nerven manchmal (hält sich aber zum Glück in Grenzen), mir ist der Balkon ein bisschen zu klein und ich hab darauf kaum Sonne und die Wohnung allgemein könnte größer sein.
    Aber das ist meckern auf hohem Niveau, an sich bin ich sehr zufrieden. Ich wohne mit meinem Mann (auch übers Netz kennen gelernt) und meinen Einhörnern zusammen <3
    Liebe Grüße

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    1. Meine Liebe,
      was hab ich lang keine Kommentare beantwortet! Puh, das tut mir leid. Wir haben immer noch kein Internet, aber der Umzug ist immerhin zu 99% geschafft :)
      Meine alte, blaue Küche war nicht sehr groß. Auch die neue ist kein Ballsaal, ich persönlich brauche aber auch keine große Küche, da sind mir andere Räume wichtiger. Unsere neue Wohnung ist zwar um einiges moderner und durch die jetzt weißen Wände auch nicht mehr ganz so bunt, aber mein Playmobil hab ich schon wieder aufgebaut :D
      Wie lustig, dass du deinen Mann auch übers Internet kennengelernt hast :) Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr eine ganz tolle Wohnung habt :) Nicht so gute Heizungen kenne ich, das kann echt ein Problem sein…
      Ich hoffe, dir geht’s gut :)

      Ganz liebe Grüße und bis bald!
      Lieselotte <3

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      1. Bis auf die Geräusche geht die Heizung ja super. Im Winter muss man dann nur oft den TV lauter stellen :D
        Hoffentlich geht dein Internet bald wieder. LG

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  2. Hallo liebe Lieselotte.
    Danke für den Einblick in deine schöne Wohnung. Die Bilder sehen wirklich bunt und fröhlich aus. Ich hätte mir gewünscht, während meiner Ausbildungszeit in so einem schönen Heim zu wohnen. Tatsächlich bin ich aber in den 3 Jahren Ausbildung einmal umgezogen, weil mich mein erster WG-Besitzer einfach ohne Grund gekündigt hat, weil ich ihn darauf hinwies, dass er den Müll runterbringen wollte. Haha, witzig oder?
    Mit der zweiten WG-BesitzerIN hatte ich mehr Glück, die war Top, nur unser erster dritte Mitbewohner nicht. Der zog schnell aus, danach ein DJ ein. War immer Party – in seinem Zimmer xD
    Aktuell wohne ich in einer 3-Z-Wohnung, im 5. Stock OHNE Fahrstuhl mit Mann und dem kleinen Prinzen und ich will nur noch hier raus. Nicht nur die Höhe, sondern auch die Nachbarn und die Umgebung sind einfach unerträglich. Leider ist Wohnraum hier rar und teuer. Ich hoffe also auf das Beste!
    Am liebsten wäre mir ein kleines Haus oder eine Doppelhaushälte zur Miete oder eine schöne 4 oder 4,5 Raum Wohnung. Mal abwarten.
    Ich freue mich darauf, dass ihr bald umzieht und vielleicht sehen wir dann ja auch ein bisschen was davon.
    Ich wünsche euch alles Glück der Welt!

    Fühl dich gedrückt,
    XO Julie

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    1. Hey Julie,
      was hab ich lang keine Kommentare beantwortet! Das tut mir leid, aber ich hole es nach :)
      Danke für deinen Kommentar! WGs können was Tolles sein – und ein echter Alptraum. Von DJs und plötzlichen Kündigungen und dem Nicht-runterbringen des Mülls habe ich von Freunden auch schon viele schreckliche Geschichten gehört…
      Ohne Aufzug ist blöd. Das klingt bequem und vielleicht verwöhnt, wenn man das sagt, aber man merkt die Treppen ja jeden Tag. In meiner allerersten Wohnung gab es auch keinen Aufzug, das war auch im 5. Stock, und schon für mich allein war das echt anstrengend. Du überlegst dir echt zwei Mal, ob du die Flasche Saft kaufst, weil du sie ja hochtragen musst. Und ich musste z.B. die Wäsche rauf- und runtertragen, allein das hat mich genervt. Das ging schon alles und was machbar, aber ich war ja auch allein. Mit Kind trägt man ja gefühlt 1000 Sachen mit sich rum und dann wahrscheinlich noch einen Kinderwagen, das geht einfach nicht. Und wenn dann noch die Nachbarn blöd sind! Bezahlbarer, guter Wohnraum wird immer seltener, ich sehe das ja sogar in Gießen.
      Ein Haus stelle ich mir für euch drei auch sehr schön vor :) Ich hoffe, ihr findet ganz schnell was Schönes, wo ihr euch wohlfühlt! Und sonst hoffe ich, dass es dir gut geht!

      LG,
      Lieselotte <3

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  3. Hallo Lieselotte,
    Danke für den Beitrag zu deiner Wohnung und den vielen Einblicken 🤗 die Küche sah montags immer größer aus, als jetzt am Foto 😅da kann ich verstehen, dass du kochen nicht magst 😉

    Ich wohne noch bei meinen Eltern und wir sind noch nie umgezogen, aber ich stelle mir das sehr anstrengend vor, obwohl ich noch nicht mal besonders viele Möbel bzw Dinge beistze, aber zu koordinieren, was man jetzt nicht mehr braucht und was bis kurz vorm Umzug…das stell ich mir schwierig vor 🤣
    Ich würde vermutlich niemals in eine Wohnung ohne Balkon ziehen, an manchen Tagen habe ich nämlich keine Lust raus zu gehen bzw nicht unter Leute und da ist ein Balkon ja perfekt dann! Die Wände würde ich vermutlich auch nicht bunt streichen, erstens zu viel Arbeit und zweitens finde ich, dass man mit Deko mehr Möglichkeiten und Veränderungsspielraum hat 🤗
    LG Julia

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    1. Hey Julia,
      was hab ich lang keine Kommentare beantwortet! Das tut mir leid, aber ich hole es nach :)
      Haha die blaue Küche war nicht sehr groß, wirklich nicht, es hat ja nicht mal ein Ofen reingepasst ;) Auch die neue ist nicht riesig, ich brauch auch keine große Küche, aber wir passen zu zweit rein und können arbeiten, das ist die Hauptsache.
      Ein Balkon ist natürlich großartig, leider gibt es Ecken, wo Wohnungen mit einem Balkon sehr selten sind. Gerade ältere Gebäude haben interessanterweise meistens keinen Balkon oder nur einen sehr kleinen. Jetzt sind unsere Wände auch weiß, mir ist das ja noch ein bisschen zu steril, trotz einiger Poster und Bilder, die wir schon aufgehängt haben. Aber ich kenn uns: Wir kriegen das noch bunt :D
      Ich hoffe, dir geht’s gut!

      LG,
      Lieselotte <3

      Gefällt 1 Person

  4. Ich bin letztes Jahr mehr oder weniger spontan mit meinem Freund zusammengezogen. Ich komme von einem Hof wo immer mindestens zwei Personen zu Hause waren mit denen ich reden oder etwas unternehmen konnte. Da mein Freund auch in seiner Freizeit viel unterwegs und nie zu Hause ist war es für mich schwer so einsam und still in der Wohnung. Mittlerweile habe ich mich gut dran gewöhnt auch wenn ich nichts mehr hasse als alleine zu schlafen.

    Das Problem mit der Temperatur kenne ich auch. Heuer hatten wir mal 17 Grad im Winter aktuell sind es stabile, schwüle 23 Grad und der Sommer kommt erst noch ;)

    Liebe Lieselotte, ich wünsche dir nur das beste für dein neues zu Hause und freue mich auf die vielen tollen Eindrücke auf Insta in deiner super erwachsenen Einbauküche ♡

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    1. Hey Eva,
      ich hab’s nicht vergessen zu kommentieren, ich kam nur einfach nicht dazu, das tut mir leid. Ich hole das jetzt nach :)
      Hui, das muss ja auch toll sein, wenn man auf einem Hof aufwächst, da ist echt immer was los! Hattet ihr denn auch Tiere oder habt ihr Sachen angebaut? Ich kann verstehen, dass eine Wohnung dann etwas einsam ist.

      Hast du meine super erwachsenen Einbauküche schon gesehen? :D Wir haben zur Abmilderung direkt einen Herr-Der-Ringe-Kalender aufgehängt hihi

      Ich hoffe, dir geht’s gut!

      LG,
      Lieselotte <3

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  5. Liebe Lieselotte!
    Vielen Dank für deinen Beitrag und den Einblick in deine Vergangenheit ☺
    Ich finde es total spannend und bin auch auf weitere Geschichten euren Umzug und die neue Wohnung betreffend gespannt! 😉

    Seit 2012 wohnen wir im „alten“ Haus meiner Schwiegereltern. Die beiden hatten ein altes Bauernhaus 2002/2003 nach ihren Vorstellungen und in Eigenregie umgebaut aber das Schicksal meinte es nicht so gut mit ihnen und dann sind mein jetziger Mann und ich dort eingezogen. Wir wohnen sehr ländlich – aber in 30 Min können wir bei günstiger Verkehrslage oder mit der Bahn in Hannover sein. Eine gute Mischung aus allem also irgendwie.
    Das Haus an sich mag ich gern aber ich persönlich hätte einiges anders gemacht 😉

    Ich bin mit 22 von zu Hause ausgezogen und fand die Selbstständigen auch richtig toll. Allerdings hatte auch ich keinen Balkon und bibberte und schwitzte im Dachgeschoss wie Du 🤣

    Alles Gute für Euch und liebe Grüße
    Katharina

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Katharina,
      da hab ich mich so lang nicht gemeldet, das tut mir leid, ich hole das Kommentieren nach :)
      Das klingt doch nett mit eurem Haus! Nicht jeder will direkt in der Stadt wohnen, das verstehe ich. Etwas weiter ‚draußen‘ hat man mehr Platz, einen Garten wahrscheinlich und Ruhe, man muss nicht ewig nach Parkplätzen suchen und kennt den Bäcker ;) Bis ich 19 war, hab ich auch aufm Dorf gewohnt und wollte immer in die Stadt. Nun ist Gießen ja keine große Stadt wie Hannover, man hat da fast beides: zentrale Lage und trotzdem ist man in ein paar Minuten im Grünen. Dachgeschoss ist wirklich schwierig… das kann alles gut gemacht sein – oder ganz schrecklich…

      Ich hoffe, dir geht’s gut!

      LG,
      Lieselotte <3

      Gefällt mir

  6. Hallo meine Liebe!

    Beim Lesen bin ich auch ein wenig sentimental geworden, habe ich mich doch an den Umzug nach Straßburg erinnert (haben wir da beim Hochtragen des Sofas nicht eine Wand im Treppenhaus demoliert?) und an unsere beiden Besuche bei dir ❤

    Ich freue mich schon euch in eurem neuen Zuhause besuchen zu können (zuvor müsst ihr aber alles kindersicher machen ;-) )

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg beim Umzug!
    Ute

    Gefällt 1 Person

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