Shampoo Bars – Abseits der Drogerieregale #4

Ratet, wer zurück ist? Genau, Ute! Auch dieses Mal hat sie wieder abseits der Drogerieregale geshoppt, um uns Produkte vorzustellen, deren Verkaufsargument nicht einzig die bunte Verpackung ist, sondern die biologisch angebaute Inhaltsstoffe enthalten und zertifiziert für Naturkosmetik sind. Und auch im heutigen Beitrag geht es wieder um Alternativen zu herkömmlichen Shampoos mit scharfen Waschtensiden, Silikonen, Parabenen, Mikroplastik usw. – es geht nämlich auch ohne das alles. Aber welche der sechs Produkte, die Ute getestet hat, lohnen sich? Und wie gut sind die Shampoo Bars im Vergleich zu anderen Haarreinigungsprodukten?

Shampoo Bars Rosenrot-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfreiHallo, ich mal wieder, Ute! Viel Zeit ist seit dem letzten Artikel vergangen, weil irgendwie immer was dazwischen kam und ich auch (ehrlich gesagt) nicht in die Gänge gekommen bin. Ein eigener Blog wäre wirklich nichts für mich, zum Glück darf ich mich bei der lieben Lieselotte austoben :-D Im letzten Teil der Reihe über Alternativen zum konventionellen Shampoo stelle ich euch festes Shampoo, auch unter dem Begriff „Shampoo Bars“ bekannt, vor. Es folgt mal wieder eine unglaublich spannende (nicht) Erklärung, was das überhaupt ist und wie es hergestellt wird, und im Anschluss dann die Testberichte.

Was sind Shampoo Bars und was enthalten sie?

Der Begriff sagt es an sich schon: Shampoo Bars ist Shampoo in festen Stücken. Die meisten werden sie durch Lush kennen.

Beim Thema Lush bin ich leider etwas zwiegespalten nach einem desaströsen Besuch in der Filiale (für mich persönlich war das wie eine von den Zeugen Jehovas ausgerichtete Kaffeefahrt mit übermotivierten, aufdringlichen Mitarbeitern) und dem daraus resultierenden Kauf einer Pre-Wash-Kur, die es tatsächlich geschafft hat, meine Haare noch trockener zu machen, als sie sowieso schon waren. Lush benutzt für seine Shampoo Bars Sodium Lauryl Sulfate. Gibt man diese bei codecheck ein, erhält man den Hinweis „möglicherweise toxisch oder gesundheitsschädlich, Untersuchung noch ausstehend. Irritierend im Kontakt mit Augen, Haut und Atemwegen“. Da haben wir das Problem: ‚möglicherweise‘ und ‚Untersuchung noch ausstehend‘. Keiner weiß dazu etwas mit Sicherheit. Im Internet findet sich logischerweise das gesamte Spektrum von „alles nur Panikmache“ bis hin zu „Oh Gott, der bloße Gedanke daran verursacht Krebs“. Auf der offiziellen Seite von Lush wird Sodium Lauryl Sulfat (logischerweise) als total toll und super dargestellt, und es fällt die Aussage: „Die beste Alternative zu SLS wäre etwas, das wir selbst erfinden“. Gleichzeitig wird aber zugegeben, dass es selbst in geringen Mengen austrocknend wirken kann (nachdem vorher groß erzählt wurde, wie wenig doch in den Produkten drin ist) und das deshalb ja das ganze tolle Obst, Gemüse und sonstige Gedöns drin ist. Ähm ja. Da bei der besagten Haarkur leider Avocado, Bananen, Eier und Olivenöl das Austrocknen nicht verhindern konnten, habe ich für mich beschlossen, Produkte mit diesem Inhaltsstoff nicht mehr zu benutzen. Aber jeder Schopf ist ja bekanntlich anders ;-)

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Genug abgeschweift, zurück zum Thema: Im Gegensatz zur Haarseife (Haarseife – Abseits der Drogerieregale #2) werden Shampoo Bars nicht durch eine chemische Reaktion hergestellt, sondern die Inhaltsstoffe werden einfach vermischt und anschließend im Backofen bei niedriger Temperatur oder an der Luft trocknen gelassen. Man kann es sich vielleicht ein wenig wie Kuchen backen vorstellen.

Wie werden Shampoo Bars angewendet?

Am einfachsten geht das Auftragen, wenn man das Bar über die nassen Haare streicht und anschließend aufschäumt und verteilt. Das ist zwar am Anfang ein wenig ungewohnt, klappt aber ganz gut. Dieses Vorgehen funktioniert bei allen getesteten Produkten.

Wonach riechen Shampoo Bars und auch die Haare nach der Wäsche?

Was ich hier auch erwähnen werde, da es lustigerweise bei allen getesteten Produkten gleich ist, ist der Eigengeruch im nassen Zustand. Dieser riecht, für mich schwer definierbar, leicht süßlich-zitrisch und kommt vermutlich von den eingesetzten Tensiden. Meine Haare nahmen den Geruch aber nicht auf und rochen nach dem Waschen eigentlich nach nichts.

Los geht’s mit dem Testen:

Wie auch schon bei der Haarseife findet man im Internet viele Shops, die Bars für alle möglichen Haartypen und Geschmäcker herstellen. Ich stelle euch heute zwei Onlineshops und sechs Shampoo Bars vor.

Rosenrot – Manufaktur für Seifen und Shampoos

Shampoo Bars Rosenrot-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfreiRosenrot stellt in Handarbeit unter anderem Seifen und Shampoo Bars  (im Shop werden sie unter dem Namen ‚ShampooBit‘ verkauft) in Bioqualität her. Für ShampooBit wird Sodium Lauryl Sulfoacetate (kurz SLSA, wird unter anderem unter dem Markennamen Lathanol vertrieben), ein mildes, eco-zertifiziertes Tensid auf Kokosbasis (für ECOCERT zugelassen) benutzt. Außer dem ShampooBit mit Honig sind alle vegan. Ein Stück mit 55g soll für 30 bis 60 Haarwäschen reichen (logischerweise abhängig von der Haarlänge). Rosenrot vertreibt seine Produkte auch in verschiedenen Läden, eine Auflistung findet ihr auf der Internetseite. Eigentlich wollte ich nur zwei bestellen, aber irgendwie ist das Ganze eskaliert und nun kann ich euch vier verschiedene vorstellen (Kennt ihr das auch? Ab 20 Euro ist die Bestellung versandkostenfrei, da packe ich am besten noch Zeug für 15 Euro in den Warenkorb, um 5 Euro Versandkosten zu sparen…).

Rosenrot Kurshampoo-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Rosenrot Kurshampoo

Das Kurshampoo ist für schwer kämmbare, strapazierte oder auch lockige Haare gedacht und soll neben der Reinigungsleistung wie eine Haarkur wirken. 55g ohne Verpackung in einer Schachtel kosten 8,50 Euro (mit der wirklich schön gestalteten Schachtel würden die Bilder auch mehr hermachen, aber ich habe alle Bars ohne bestellt. Daran erkennt man den Bloggeranfänger :-P).

Inhaltsstoffe: Lathanol® LAL (eco-zertifiziert), Maris Sal, Cocos Nucifera (Coconut) Oil*, Arctium Lappa Extract (alle Zutaten *), Inulin*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Distearoylethyl Dimonium Chloride, Coco-Caprylate, Lecithin, Glycerin*, Brassica Oleracea Seed Oil*, Rhus Verniciflua Peel Cera, Squalane, Calcium Carbonate, Perfume (100% natural), Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil*, Citral**, Limonene** [* aus kbA] [** aus ätherischen Ölen/Parfüm]

Meinung: Dieses ShampooBit finde ich sehr interessant, da ich aus Gründen der Zeitoptimierung es natürlich super finde, wenn Reinigung und Pflege in einem Aufwasch funktionieren. Um es kurz zu machen: Es funktioniert tatsächlich. Die Haare waren sauber und die Längen gleichzeitig weich und kämmbar, ohne dass ich nochmal ein Pflegeprodukt benutzen musste oder der Haaransatz schneller nachgefettet ist. Daumen hoch!

Rosenrot Walnuss-Mandel-Shampoo-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Rosenrot Walnuss-Mandel-Shampoo

Dieses ShampooBit ist für braune Haare gedacht und soll dem Haar schöne Farbreflexe verleihen. 30g kosten 4,80 Euro.

Inhaltsstoffe: Lathanol® LAL (eco-zertifiziert), Maris Sal, Jglans Rgia Extract (alle Zutaten *), Prunus Amygdalus Dulcis Oil*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Glycerin*, Inulin*, Lecithin, Brassica Oleracea Seed Oil*, Rhus Verniciflua Peel Cera, Squalane, Illite, Hydrolyzed Wheat Protein, Perfume (100% natural), Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil*, Benzyl Benzoate**, Benzyl Salicylate**, Farnesol**, Geraniol**, Limonene**, Linalool** [* aus kbA] [** aus Parfüm (100% natural)]

Meinung: Das ShampooBit riecht im trockenen Zustand leicht nussig und lässt sich, wie auch schon das erste Produkt, gut auftragen. Das Ergebnis ist okay, die Haare sind sauber, brauchen aber eine Spülung danach, da die Haarlängen leicht verknotet sind. Neue Farbreflexe habe ich nicht bemerken können, der Schaum ist aber auch weiß, von daher kann auch nichts groß färben. Für mich war das ShampooBit okay, aber nicht so berauschend, dass ich es nochmal kaufen würde.

Rosenrot Honigshampoo-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Rosenrot Honigshampoo

Das Honigshampoo ist das einzig nicht vegane Shampoo. Es ist, wie das Melisse-Hanf-Shampoo (kommt gleich), ebenfalls für trockenes Haar und Kopfhaut. 30g kosten ebenfalls 4,80 Euro.

Inhaltsstoffe: Lathanol® LAL (eco-zertifiziert), Maris Sal, Cocos Nucifera (Coconut) Oil*, Inulin*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Arctium Lappa Extract (alle Zutaten *), Glycerin*, Lecithin, Brassica Oleracea Seed Oil*, Mel*, Hydrolyzed Wheat Protein, Rhus Verniciflua Peel Cera, Prunus Dulcis Fruit Extract Powder*, Squalane, Perfume (100% natural), Hippophae Rhamnoides*, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil*, Citral**, Citronellol**, Geraniol**, Limonene**, Linalool** [* aus kbA] [** aus ätherischen Ölen/Parfüm]

Meinung: Im trockenen Zustand riecht es nach Honig (immer diese Überraschungen…) und erstaunlicherweise riechen die Haare nach dem Waschen auch danach, was ich sehr angenehm fand. Von der Pflege her würde ich es zwischen dem Kur- und dem Walnuss-Shampoo einordnen.

Roenrot Melisse-Hanf Shampoo-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Rosenrot Melisse-Hanf-Shampoo

Für Schöpfe mit trockenen, strapazierten Haaren und trockener Kopfhaut ist dieses ShampooBit geeignet. Es soll zudem die Schuppenbildung reduzieren. 30g kosten – Tadda! Überraschung – 4,80 Euro.

Inhaltsstoffe: Lathanol® LAL (eco-zertifiziert), Maris Sal, Cannabis Sativa Seed Oil*, Glycerin*, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Inulin*, Lecithin, Brassica Oleracea Seed Oil*, Arctium Lappa Extract (alle Zutaten *), Hydrolyzed Wheat Protein, Perfume (100% natural), Melissa Officinales Extract (alle Zutaten *), Rhus Verniciflua Peel Cera, Calcium Carbonate, Squalane, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil*, Citral**, Citronellol**, Geraniol**, Limonene**, Linalool** [* aus kbA] [** aus ätherischen Ölen/Parfüm]

Meinung: Dieses ShampooBit ist wie das mit Honig, nur dass es nach Melisse riecht (ratet mal, wieso ich in den Deutschaufsätzen nie so tolle Noten hatte. Genau, zu wenig ausschweifend geschrieben…).

Steffis Hexenküche

Übers Steffis Hexenküche und deren wunderbare Haarseifen habe ich schon im Beitrag zum Thema Haarseifen (Haarseife – Abseits der Drogerieregale #2) erzählt. Es gibt auch hier im Shop eine Vielzahl an Shampoo Bars, von denen ich zwei bestellt habe. Was ich besonders schöne finde ist, dass man auch Probiergrößen bestellen und so erstmal testen kann, ob das Produkt für einen geeignet ist.

Steffis Hexenküche - Shampoo Bar Cocos-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Steffis Hexenküche Shampoo Bar Kokos – Probiergröße

Die Probiergröße wiegt 17 bis 20g und kostet 2,00 Euro. Das Shampoo ist für alle Haartypen geeignet und soll das Haar pflegen und leicht kämmbar machen. Und nun das Wichtigste: Es riecht einfach abartig gut nach Kokosnuss. So wie Lieselotte auf Einhörner anspringt, bin ich bei diesem Geruch ein totales Marketingopfer :-)

Die Inhaltsstoffe sind wie folgt: Sodium Coco Sulfate ((SCS)= mildes, pflanzliches Tensid, welches aus dem Kokosfett gewonnen wird. Es ist für Naturkosmetik (BDIH, ECOCERT…) zugelassen.) Aqua, Illit C.I. 77004 (blaue Tonerde), Sodium Cocoyl Isethionate ((SCI) = mildes, pflanzliches Tensid (macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend). Gewonnen wird SCI aus der Fettsäure des Kokosöls.) Emulsan, Cocos Nucifera Oil, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Coco glucosid (Zuckertensid), Coconut Milk, Perfume

Meinung: Im nassen Zustand riecht, wie schon gesagt, das Shampoo Bar richtig schön künstlich nach Kokosnuss, dieser Geruch verschwindet aber im nassen Zustand leider sehr schnell und es bleibt der süßlich-zitrische Eigengeruch zurück. Die Kopfhaut fand das Bar gut und die Haare waren wirklich gut kämmbar und weich, sodass ich tatsächlich keine Spülung danach gebraucht habe.

Steffis Hexenküche - SHampoo Bar Schäfchen-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Steffis Hexenküche Schafmilch-Bar ‚Schäfchen‘ – Probiergröße

Wie das vorherige Bar kostet auch dieses in der Probiergröße 2,00 Euro. Es ist gut geeignet bei trockener, schuppender und juckender Kopfhaut.

Inhaltsstoffe: Sodium Coco Sulfate ((SCS)= mildes, pflanzliches Tensid, welches aus dem Kokosfett gewonnen wird. Es ist für Naturkosmetik (BDIH, ECOCERT…) zugelassen.) Theobroma Cacao Seed Butter, Sodium Cocoyl Isethionate ((SCI) = mildes, pflanzliches Tensid (macht das Haar leicht kämmbar, geschmeidig, weich und glänzend). Gewonnen wird SCI aus der Fettsäure des Kokosöls.) Illit C.I. 77004, Lac ovis, Simmondsia Chinensis Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Cera flava, Fluidlecithin (ein natürlicher Emulgator aus Distelöl)

Meinung: Das Bar riecht ein wenig wie Schafs-, bzw. Ziegenmilchseifen, insgesamt aber recht unaufdringlich. Wie auch schon beim Kokos-Bar, waren die Haare schön weich und gut kämmbar nach dem Waschen. Wenn ich mich für ein Bar entscheiden müsste, würde ich eher zu diesem tendieren, da es die Haare doch noch einen Tick mehr gepflegt hat.

Fazit Shampooalternativen ‚Abseits der Drogerieregale‘:

Steffis Hexenküche Shampoo Bars-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfreiSo, das war es mal wieder. Die ganz großen Aha-Momente gab es vermutlich nicht, da alle gekauften Shampoo Bars auf die Bedürfnisse von meinen Haaren und meiner Kopfhaut abgestimmt waren.

Gerne wäre ich so mutig wie Lieselotte und würde einfach mal was kaufen, weil mir die Verpackung oder der Duft zusagt, aber da ich mich ansonsten furchtbar im Nachhinein aufrege, wenn die Inhaltsstoffe doof sind oder es einfach nicht passt, bleibt das meiste doch im Regal stehen (womit wir wieder bei dem Thema wären, warum ich keinen Blog habe… ;-) )

Wie auch schon bei der Haarseife sollten die Bars nach der Benutzung gut durchtrocknen können (am besten in Seifenschalen oder auf Luffascheiben), da sie sonst krümelig werden (ist mir leider bei einem passiert).

Haarseife vs. Shampoo Bars

Ein Fazit zum Ende: Bei beiden Kategorien gab es gute und schlechte Produkte. Was mir an den Shampoo Bars von Steffis Hexenküche und dem Kurshampoo von Rosenrot gefällt, ist, dass ich auf die Essigspülung danach verzichten kann. Bei der Haarseife hatte ich jedoch den Eindruck, dass sie doch pflegender als die Shampoo Bars war. Ich werde wohl, abhängig davon, wie viel Zeit ich habe, zwischen den Produkten hin und herwechseln. Für den Urlaub werde ich vermutlich auf die Bars umsteigen, um nicht auf die saure Spülung angewiesen zu sein (meine Mutter hat mich beim letzten Besuch sowieso schon entgeistert angeschaut als ich sagte, dass ich als Haarspülung Essig nehme – der Blick, als sie mal Stoffwindeln für klein Rübe gesehen hat, war übrigens auch unbezahlbar :-D )

Titelbild Shampoo Bars-lieselotteloves-blog-beitrag-review-shampoo-bars-naturkosmetik-vegan-abseits-der-drogerieregale-ute-natur-natürlich-plastikfrei

Erzählt mal: Habt ihr schon was von den vorgestellten alternativen Haarprodukten getestet oder sind das für euch schon alte Hüte? Habt ihr eine Idee, was ich noch testen könnte (vielleicht auch etwas, was euch selbst zu abgedreht war? Außer Roggenmehl, da hört es bei mir auf… :-D)

Weitere ’natürlich gute‘ Beiträge von Ute in iher Reihe ‚Abseits der Drogerieregale‘ findet ihr hier:

Neue Beiträge von Lieselotte:

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13 Kommentare zu „Shampoo Bars – Abseits der Drogerieregale #4

  1. Hallo Ute,

    wieder mal ein spannender Beitrag von dir – danke :)

    Ich werde demnächst das erste Mal Haarseife probieren. Habe ich von meiner Oma zum Geburtstag bekommen. Mal sehen, was die so kann.

    Ich freue mich au weitere Beiträge von dir.

    Liebe Grüße,
    Claudi

    Gefällt 1 Person

  2. Ich hab es noch nicht ausprobiert. Nach deinen Blog, werde ich mal die Augen offen haben für die Produkte und mal testen. Super Beitrag. Hast du schon mal Kokosnuss Öl verwendet?

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Veronika,

      freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat und ich bin mir sicher, dass du ein passendes Shampoo Bar finden wirst.

      Ich liebe Kokosnussöl und benutze es zu vielen Gelegenheiten (nach dem Rasieren, zum Abschminken, für die Haare…), das wäre natürlich auch einen Beitrag wert :-D

      Ich wünsche dir ein schönes sonniges Wochenende!
      Liebe Grüße, Ute

      Gefällt 1 Person

  3. Hallo Ute, ich bin etwas zwiegespalten, was diese Produkte angeht. Habe mal eine Haarseife von Lush verwendet, diese dicken Tabletten, sie hat meine Haare zwar schön weich gemacht und ich hatte auch das Gefühl einer guten Reinigung, aber nach mehreren Tagen der Anwendung wurden meine Haare etwas stumpf und die Kopfhaut hat gejuckt – danach habe ich mich nicht mehr getraut, solche Produkte zu verwenden, aber man sollte es, denn jeder Hersteller verwendet ja auch andere Inhaltsstoffe. Ich überlege es mir mal in Ruhe, ob ich nochmals einen Versuch wage, die gezeigten Produkte sprechen mich auf jeden Fall von den Zutaten her an! Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Andrea,

      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Vielleicht wären dann für dich die Probiergrößen von Steffis Hexenküche etwas (da muss man nur Geduld haben, da nicht immer alles vorrätig ist)? Mit dieser Größe kann man sich oft genug die Haare waschen um einen guten Eindruck zu bekommen, gleichzeitig sind sie aber auch nicht so teuer, dass man sich am Ende ärgert wenn es doch nicht das richtige war.

      Ich drücke dir die Daumen für deine Suche!

      Liebe Grüße, Ute

      Gefällt 1 Person

      1. Hello again :) Danke für Deine Rückmeldung. Das wäre tatsächlich eine gute Idee, ich hatte mir eh ein Lesezeichen gesetzt für diesen Beitrag – dann könnte ich mich mal mal bissel durchtesten. Wenn dann etwas nicht passt oder gut verträglich ist, ist es zu verschmerzen. Lieben Dank für Deinen Tipp!

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