Deodorant – Abseits der Drogerieregale #3

In deutschen Drogerien gibt es nur drei Arten von Deos: Die, die gar nichts bringen, die, die mit einem penetranten Geruch jegliche Körperdüfte überdecken und die, die die (japp, soll so!) Achseln mit Aluminium zukleistern. Klingt für Ute alles nicht überzeugend. Was also tun? Selbst ist die Frau! Ute stellt Deo selbst her und zeigt euch fünf natürliche Alternativen ohne Aluminiumsalze abseits der Drogerieregale…

Deo Titelbildselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogerieregDa ich noch wahnsinnig viele Shampoo Bars testen muss und das bei einer Waschfrequenz von 5+X Tagen so seine Zeit dauert, kommt nun als Lückenfüller ein Beitrag über Deos ohne Aluminiumsalze :-) Deos sind auf diesem Blog ja ein riesiges Thema und wir durften Lieselottes Leidensweg zum perfekten Deo mitverfolgen (Kolumne #3: Meine Deo-Odyssee und Kolumne #11: Die Deo-Odyssee geht weiter (Endlich. Leider.)). Wie sie auch schon schrieb, ist es wirklich schwer, das für sich passende zu finden und trockene Achseln gibt es nur mit Aluminiumsalzen. Aber was können Deos ohne Aluminiumsalze und gibt es auch eine alltagstaugliche Alternative zu diesen?

Deos ohne Aluminiumsalze: Der Härtetest

Während der Schwangerschaft und danach war eine gute Gelegenheit, so ein Projekt zu starten, denn (jetzt kommt die harte Wahrheit): Man schwitzt immer. Zu Beginn, da sich die Hormone umstellen, dann mit dem dicken Bauch (am Ende kam ich mir vor wie ein gestrandeter Wal, über den immer Wasser gekippt werden muss, damit er nicht stirbt), garantiert auch während der Geburt (die hat mein Hirn aber dankenswerterweise verdrängt), anschließend stellen sich wieder die Hormone um und am Ende schleppt man das Kind herum. Die Mütter, die nicht schwitzen, haben garantiert einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, anders kann ich mir das ansonsten nicht erklären (eine wenig repräsentative Umfrage der Mütter in Rübes Krabbelgruppe bestätigt diese Behauptung) ;-) . In diesem Beitrag teste ich verschiedene Deos im ultimativen Härtetest. Vom faulen Dauerstillen über 3-Stunden-Spaziergänge mit der Rübe in der Trage (aktuell 7,5 kg), Wechselbäder von eisigen Außentemperaturen und tropischer Hitze in Geschäften (ist Einkaufen im Winter wie saunieren?) und die Tauglichkeit das Deo direkt nach der Rasur ist alles dabei. Und das alles fein säuberlich aufgelistet im beliebten +/- System. Juhu!

Selbstgemachtes Deo auf Basis von Kokosöl

Deo selbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogerieregaleDas Rezept für dieses Deo habe ich auf der Seite smarticular.net gefunden. Es ist denkbar einfach: Man erwärmt drei Teelöffel Kokosöl und mischt jeweils zwei Teelöffel Natron und Stärke unter. Wer mag, kann für den Geruch noch bis zu 10 Tropfen ätherische Öle dazugeben, darauf habe ich verzichtet. Inhaltsstoffe: Kokosöl: entzündungshemmend und antibakteriell, soll den Schweißgeruch verhindern / verringern. Natron: antibakteriell. Stärke: dient zum Andicken der Creme. Anwendung: Die Creme lässt sich mit den Fingern erwärmen und unter den Achseln verteilen. Eine Mengenangabe gibt es nicht, bei vergleichbaren selbstgemachten Deocremes sagt man circa eine erbsengroße Menge pro Achsel. Bewertung:

+ Creme lässt sich leicht verteilen

+ Keine weißen Flecken auf der Kleidung

+ Keine Hautreizungen bei frisch rasierter Haut

+ Sehr ergiebig

– Schweißflecken traten nach kurzer Zeit auf

– Schweißgeruch folgte zügig hinterher

Fazit zur selbstgemachten Deocreme mit Kokosöl: Für mich nichts. Wenn man die Mengenverhältnisse anpasst und weitere Inhaltsstoffe dazu gibt, könnte das Ergebnis vermutlich besser sein. Wenn man ätherische Öle dazugibt, sollte mit wenigen Tropfen starten, da die Öle Hautirritationen hervorrufen können.

Deocreme der Seifensiederei Diesch

Seifensiederei Diesch Deoselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-derDiesen kleinen feinen Laden habe ich durch Zufall gefunden und bestelle dort seit Längerem schon Seife. Die Deocreme gibt es in zwei Größen (75 und 150 Gramm) und jeweils unbeduftet oder mit einem „Lemon“ Duft. Die Preise gehen, je nach Ausführung, von 5,50 – 7,50 Euro. Inhaltsstoffe: Mandelöl (prunus dulcis), Sheabutter (Butyrosperum parkii), Natron (Natriumbicarbonat), Stärke (starch), Zinkoxid (zinc oxide), ätherisches Lemongrasöl (Cymbopogon flex. [Citral, Eugenol, Geraniol, Citronellol, Limonene, Linalool]) [Anmerkung von mir: letzter Inhaltsstoff logischerweise nur bei der bedufteten Variante]. Bewertung der Inhaltsstoffe: Mandelöl und Sheabutter sollen die Haut pflegen und die Creme auch auf frisch rasierter oder empfindlicher Haut anwendbar machen. Zinkoxid und Natron wirken antibakteriell (Verringerung, bzw. Verhinderung des Schweißgeruchs). Anwendung: Laut Hersteller reicht pro Achsel eine erbsengroße Menge, dem kann ich zustimmen. Die Creme ist relativ fest und nicht homogen (man sieht auf den Bildern vielleicht die „Stückchen“ in der Creme, das ist vermutlich die Stärke), bei Kontakt mit der Haut und Körperwärme wird sie weicher und lässt sich leichter verteilen. Bewertung:

Swatch Seifensiederei Dieschselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-+ Creme lässt sich gut auftragen

+ Schweißflecken und -geruch treten erst nachmittags auf

+ Keine Hautreizungen bei frisch rasierter Haut

+ Sehr ergiebig

– Weiße Flecken auf der Kleidung, wenn man sich beim Anziehen nicht komplett verrenkt

– Die Achseln sind auch weiß

Fazit zur Deocreme der Seifensiederei Diesch: Die Creme benutze ich sehr gerne, einziger Nachteil sind die weißen Flecken. Hier muss ich mir für den Sommer noch eine Alternative suchen, außer natürlich weiße Achseln werden der Trend des Jahres ;-)

Dr. Bronner’s 18 in 1 Seife

Dr. Bronner's 18in1selbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogeDiese Seife kennt ihr vielleicht noch aus meinem Beitrag über Haarseifen (Haarseife – Abseits der Drogerieregale #2). Eine weitere der 18 Anwendungen ist auch die Benutzung als Deo. Seife als Deo? Ihr seid garantiert kritisch, ich auch! Inhaltsstoffe: Aqua, Potassium Cocoate (Verseiftes Kokosöl*‡), Potassium Palm Kernelate (Verseiftes Palmkernöl*‡), Potassium Olivate (Verseiftes Olivenöl*‡), Glycerin*, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil (Süssorangenschalenöl*), Potassium Hempate (Verseiftes Hanföl*), Potassium Jo­jobate (Verseiftes Jojobaöl*), Citrus Limon Peel Oil (Zitronenschalenöl*), Citrus Aurantifolia Oil (Limonenöl*), Citric Acid (Zitronensäure), Tocopherol (Vitamin E), Limonene◊, Citral◊, Linalool◊ * Aus kontrolliert biologischem Anbau    ‡ Fair Trade zertifiziert    ◊ Aus natürlichen ätherischen Ölen. Anwendung: Laut Hersteller soll man einen Tropfen Seife mit etwas Wasser aufschäumen und auf die saubere Haut auftragen und trocknen lassen. Bewertung:

+ Einfaches Auftragen

+ Keine Hautreizungen nach dem Rasieren

+ Keine weißen Flecken auf der Kleidung

+ Keine verfärbten Achseln

– der ganze Rest

Fazit zur Dr. Bronner’s 18 in 1 Seife: Ich weiß jetzt nicht, was ich auch anderes erwartet habe. Es ist Seife. Nach kürzester Zeit waren Schweißflecken und -geruch vorhanden und die Haut fing zu jucken an. Leider durchgefallen!

T’eo von Lush

Lush - T'eoselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogerieregalT’eo ist ein festes Deo von Lush mit Zitronengeruch. Auf der Unterseite hat es eine blaue Wachsschicht, die zum besseren Halten gedacht ist. 90 Gramm kosten 8,95 Euro. Inhaltsstoffe: Sodium Bicarbonate, Specerit Blue C (Blaues Wachs), Prunus Armeniaca Kernel Oil (Aprikosenkernöl), Melaleuca Alternifolia Leaf Oil (Teebaumöl), Magnesium Carbonate, Citrus Limon Peel Oil (Zitronenöl), Juniperus Communis Fruit Oil (Wacholderöl), Cymbopogon, Citratus Leaf Oil (Zitronengrasöl), Vitis Vinifera Fruit (frische grüne Trauben), Centaurea Cyanus Flower (blaue Kornblumenblütenblätter), *Citral, *Eugenol, *Geraniol, *Citronellol, *Limonene, *Linalool, Parfüm (*Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor). Anwendung: Das Deo wird unter die trockene saubere Achsel gerieben. Bewertung:

+ Angenehm zitrischer Geruch

+ Keine weißen Flecken auf der Kleidung

+ Die Achseln sind minimal weiß, was aber nicht besonders auffällt

+ Schweißgeruch erst im späteren Verlauf des Tages

– Schweißflecken treten recht schnell auf

– Meine Haut reagiert mit Reizungen beim Verreiben

– Direkt nach dem Rasieren ist es deshalb auch keine gute Idee, das Deo aufzutragen

– Die Dekoblumen in dem Deo hängen beim Verreiben an der Achsel

– Die Wachsschicht begann nach der dritten Anwendung sich zu lösen. Ist aber auch nicht besonders tragisch, einen richtigen Nutzen hatte sie nicht.

Fazit zur T’eo von Lush: So schön das Deo aussieht und riecht, mich hat es leider nicht vom Hocker gerissen. Tatsächlich habe ich fiese kleine Rötungen bekommen und die Haut war angegriffen. Ich werde dieses Deo im Wechsel mit anderen aufbrauchen und auf die noch leicht feuchte Haut geben, da ich den Eindruck habe, dass es so weniger reizt.

The Greeench von Lush

Lush - The Greeenchselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogThe Greeench ist ein grünliches Deopuder, das in einer Plastikflasche verpackt ist. 75 Gramm kosten 11,45 Euro. Inhaltsstoffe: Talc (Talkumpuder), Sodium Bicarbonate, Magnesium Trisilicate, Lycopodium Clavatum Extract (Bärlapppulver), Parfüm, Aqua (Wasser), Thymus Zygis Herb Oil (Thymianöl), Melaleuca Alternifolia Leaf Oil (Teebaumöl), Styrax Tonkinensis Resin Extract (Benzoeharz), Salvia Officinalis Powder (Salbeipulver), Melaleuca Alternifolia Extract (gemahlener Teebaum), Rosmarinus Officinalis Leaf Powder (Gemahlener Rosmarin), *Limonene, *Linalool (*Kommt natürlich in ätherischen Ölen vor). Anwendung: Man verteilt das Puder unter den Achseln. Klingt einfach, ist es aber nicht. Inzwischen hänge ich mit dem Oberkörper in der Dusche und verteile dann das Deo, damit der Boden nicht vollgesaut ist. Bewertung:

Swatch The Greeenchselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-droge+/- Direkt nach dem Auftragen riecht man aufgrund von Rosmarin, Thymian und Salbei wie ein Lammbraten

+ Der Geruch verfliegt aber schnell und ist danach dezent kräuterig

+ Schweißgeruch tritt erst gegen Nachmittag auf

+ Keine Hautreizungen nach dem Rasieren

+ Keine Flecken auf der Kleidung

+/- Die Achseln sind leicht verfärbt, fällt aber nicht sehr auf (das Puder gibt es noch in schwarz, das stelle ich mir auffälliger vor)

+/- Schweißflecken treten mittags auf

– Das Auftragen ist bei mir eine reine Katastrophe. Egal, was ich mache, am Ende ist alles in einem Radius von einem Meter voll damit.

Fazit zu The Greeench von Lush: Keine schlechte Alternative, aber das Auftragen ist doch speziell und für schweißtreibendere Aktivitäten ist das Deo eher ungeeignet. Ich werde es auf jeden Fall vollständig aufbrauchen. Vielleicht überzeugt es mich bis dahin noch (und ich habe genug an der Auftragetechnik gefeilt).

Fine-Deodorant von Julefini UG 

Fineselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogerieregaleVon diesem Deo habe ich zum ersten Mal auf der Internetseite der Frauenzeitschrift Brigitte gelesen, als ich nach Deos ohne Aluminiumsalze gesucht habe. Dieses Deo enthält einen ganzen Gewürzschrank an Inhaltsstoffen und wurde als DIE Geheimwaffe schlechthin angesehen: Achselschweiß und Müffelgeruch sollen damit der Vergangenheit angehören. Vermutlich heilt dieses Deo auch Krebs, bekämpft Cellulite und macht die Steuererklärung, oder so ähnlich. Dieses Versprechen hat jedoch auch einen stolzen Preis und zwar 28,00 Euro für 30 Gramm. Schön ist, dass man sich auch erstmal eine Probe (3ml für 2,80 Euro) bestellen kann. Immer noch happig, aber wenigstens ärgert man sich nicht, wenn es ein Fehlkauf war. Inhaltsstoffe: Cocos Nucifera Oil**, Theobroma Cacao Seed Butter**, Sodium Bicarbonate, Glycerin**, Butyrospermum Parkii Butter**, Kaolin, Rhus Verniciflua Peel Cera**, Parfum*/**, Citral*, Eugenol*, Geraniol*, Farnesol*, Linalool*, Cironellol*, Limonene*
*aus 100% natürlichen ätherischen Ölen – **zertifizierte Bioqualität // Warnhinweis: Dieses Produkt kann in Einzelfällen Spuren von Kampher und Eukalyptol enthalten. Bewertung der Inhaltsstoffe: Ich sage es ehrlich: ich bin zu faul, nun alle Wirkungen der Inhaltsstoffe von der Internetseite zu kopieren. Wen es interessiert, der findet unter https://fine-deodorant.com unter dem Reiter „Inhaltsstoffe“ eine komplette Auflistung. Was im Zusammenhang mit den Inhaltsstoffen gut zu wissen ist: Laut Inhaltsverzeichnis ist Kaolin, eine Aluminiumverbindung, enthalten. In den FAQ der offiziellen Website steht Folgendes dazu: „In FINE ist Kaolin enthalten, das ist doch eine Aluminiumverbindung!!?? Ja, das stimmt. Es handelt sich dabei um ein Aluminiumsilikat. Aluminiumsilikate (wie z.B. Bentonit, Zeolith, Saphire) sind aber höchst stabile Alu-Verbindungen, aus denen das Aluminium sich erst bei extrem hohen Temperaturen herauslöst. Aluminiumsalze hingegen sind instabil, sodass sich das Aluminium schnell abspalten und im Körper ansammeln kann. Die Stabilität der Aluminiumsilikate garantiert, dass sie für deinen Körper nicht gefährlich sind.“ Wenn man bei Wikipedia nachliest, bestätigt sich der hohe Schmelzpunkt und man erfährt, dass Kaolin auch in der Lebensmittelindustrie verwendet wird. Also alles im grünen Bereich (Fun fact: 2013 wurde mit dem Kaolin erstmals ein Lockergestein Gestein des Jahres). Anwendung: Wie schon bei den anderen Deos soll eine etwa erbsengroße Menge unter der Achsel verteilt werden. Das Deo lässt sich einfach aus dem Tütchen drücken und die Dosierung klappt erstaunlich gut. Bei den anderen Mengeneinheiten ist ein Spatel dabei, um das Deo besser aus der Glasdose entnehmen zu können. Bewertung:

+/- Sehr starker kräutriger Geruch, der aber recht schnell verfliegt. Muss man aber mögen

+ Leichtes Auftragen

+ Keine Hautirritationen nach dem Rasieren

+ Keine weißen Flecken auf der Kleidung

+ Keine weißen Achseln

+ Schweißflecken und -geruch kamen erst abends

+ Ergiebigkeit: Laut einer Freundin, die dieses Deo benutzt, reichen 30g für circa ein halbes Jahr

– Der Preis

– Bei längerer Anwendung fing die Haut zu jucken an, vermutlich vertrage ich einen der Inhaltsstoffe nicht

Fazit zum Fine-Deodorant von Julefini UG: Beim ersten Testen war ich echt hin- und hergerissen, da von den ganzen getesteten Produkten dieses am besten war (sofern man den Geruch mag), aber der Preis mit 28 Euro doch abschreckend ist. Da ich anscheinend darauf leicht allergisch reagiere, werde ich die Proben im Wechsel mit den anderen Deos (genug sind ja nun da) aufbrauchen, aber nicht noch einmal bestellen.

Fazit Deos ohne Aluminiumsalze:

Deo Titelbildselbsthergestellt-lieselotteloves-deo-deodorant-antitranspirant-vegan-selbst-gemacht-machen-herstellen-natürlich-bio-biologisch-beitrag-review-tipps-abseits-der-drogerieregZusammengefasst lässt sich sagen, was wir eigentlich schon alle wussten: Ohne Aluminiumsalze fängt man über kurz oder lang zu schwitzen an. Die Deos, die keine Aluminiumsalze enthalten, können nur den Geruch vermindern und, abhängig von den Inhaltsstoffen, Schweißflecken hinauszögern. Für besondere Anlässe muss dann doch ein Antitranspirant mit Aluminiumsalzen her. Hier liegt jetzt noch Deo für die nächsten Jahre herum, das aufgebraucht werden muss. Für den Sommer habe ich immer noch keine Alternative gefunden, aber ich suche weiter…

Das war es mal wieder von meiner Seite. So viel Copy+Paste habe ich auch noch nie benutzt, da fühle ich mich wie zu Guttenberg, als er seine Doktorarbeit geschrieben hat ;-)

Was benutzt ihr für ein Deo? Habt ihr für mich den ultimativen Tipp für den Sommer, damit ich nicht mit weißen Achseln rumrennen muss? Welches Drogerie-Deo Lieselotte für sich gefunden hat, nachdem sie zwölf verschiedene (!) getestet hat, lest ihr hier: Kolumne #11: Die Deo-Odyssee geht weiter (Endlich. Leider.)

Weitere Beiträge rund um Körperpflege und -hygiene:

 

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16 Kommentare zu „Deodorant – Abseits der Drogerieregale #3

  1. Einen ultimativen Tipp habe ich leider nicht, denn ich mache meine Deocreme seit einer Weile auch selbst, auf die Art, die Du schon beschrieben hast: Mit Kokosöl, ätherischem Öl und Natron und noch etwas Speisestärke. Bei dieser Art Deo ist ja bekannt, dass man das Schwitzen damit nicht verhindern kann, aber es wundert mich sehr, dass Du Schweißgeruch festgestellt hast; bei mir NIE, wirklich nie und ich habe früher oft Körpergeruch gehabt mit Deos ohne Aluminiumsalz. Das Natron ist ja geruchsbindend – womöglich war Dein Mischungsverhältnis nicht so richtig? Ansonsten müsste man wohl wieder zu den Aluminium-Deos greifen – ich mache das nur noch gelegentlich, im Hochsommer…da möchte ich auch nicht feucht unter den Achseln sein, in der restlichen Jahreszeit komme ich aber gut mit der Deocreme klar. Schade, dass bei Dir noch nichts wirklich gut geholfen hat, hoffe, Du wirst noch fündig. Liebe Grüße

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    1. Hallo Andrea,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Hast du ein anderes Mischverhältnis, bzw. welches ätherische Öl benutzt du für dein Deo? Da würde ich mich doch nochmal ans Mischen wagen wenn du damit sehr gute Erfahrungen gemacht hast :-)

      Ich wünsche dir noch frohe Osterfeiertage.

      Gefällt 1 Person

        1. Vielen lieben Dank! Sobald hier mal die ganzen angefangenen Deos aufgebraucht sind (Herr Rübezahl hält mich vermutlich schon für kaufsüchtig ;-) ), werde ich es nochmal probieren, ist ja schließlich alles im Haus.

          Vielleicht liegt es auch tatsächlich an den ätherischen Ölen, da muss ich einfach mutig sein (irgendwie habe ich da immer ein bisschen Bammel vor Ausschlag).

          Liebe Grüße, Ute

          Gefällt 2 Personen

        2. Liebe Andrea,
          das ist ein toller Beitrag, den du über die Herstellung von Deo geschrieben hast. Vielen Dank, dass du ihn hier verlinkt hast, das hilft sicherlich auch meinen Lesern, noch tiefer in das Thema einzutauchen :)

          <3

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  2. Ich benutze ein Deo von Alverde, irgendwas mit Salbei und Zitrusfrüchten (?). Das kommt zwar in einer total unhandlichen Glasflasche und lässt sich nur schwer dosieren, aber die Wirkung ist der Hammer!
    Riecht und wirkt gut, selbst beim Sport. Bin gespannt auf den Sommer ;)

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Miriam,
      Danke für den Tipp! Ich glaube sogar, ich weiß, welches Deo du meinst, um das bin ich auch schon öfters rum geschlichen 😅. Aber wenn es bei dir so gut wirkt, ist es einen Versuch wert :-D

      Wünsche dir noch einen schönen Abend,
      Ute

      Gefällt 1 Person

  3. Hach ja, das leidige Thema Deos auf diesem Blog. Kann da nicht jeder ein Lied von singen? Ich bleib bei meinem Deo mit Aluminium, an irgendwas muss ich ja sterben ;) Und das hilft wenigstens gegen den Geruch. Bisher war alles andere ein Reinfall, der Geruch kam immer durch.

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