Review: Alle drei L’Oréal ‚Tonerde Absolue‘ Masken

Tonerde ist im Moment der letzte Schrei – manche essen sie, man kann sie sich auf die Haare packen und jetzt auch als Maske ins Gesicht schmieren. Verzeihung, ich meinte, man holt sich damit das Spa-Gefühl nach Hause, erlebt die wunderbar reinigende Wirkung von Tonerde, ganz natürlich und wohltuend. Luxus für zwischendurch. Gesundheit pur – direkt über die Haut. So wirkt zumindest L’Oréals Werbung für seine drei ‚Tonerde Absolue‘ Masken. Mal sehen, was dran ist.

Es gibt eine rote Peeling-Maske, die ich bei L’Oréal in Originalgröße blogunabhängig gewonnen habe, eine grüne Maske, die die Haut intensiv reinigen soll – habe ich in Frankreich als Probe in einer Zeitschrift gehabt, und eine schwarze Detox-Maske, die man sich als Probe von L’Oréal zuschicken lassen konnte.

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Verpackung, Design und Preis:

10€ für eine Maske (50 ml) finde ich erstmal viel, ist man bei uns doch die Tütchen für ungefähr einen Euro gewöhnt. Im Tiegel sind aber sicherlich mehr als die beworbenen zehn Anwendungen drin.  Absolut fantastisch, und das kann ich eigentlich gar nicht oft genug betonen, finde ich die Verpackung. Wieso ist da nicht schon viel früher einer draufgekommen, Masken in Tiegel zu packen anstatt in diese doofen Tütchen, die man beim Versuch, sie zu entleeren, außen komplett zuschmiert?! Und dann braucht man doch nicht alles, will sich was aufheben und findet Monate später die traurigen, eingetrockneten Reste. Uncool. Oder nimmt alles, weil man ja weiß, was mit den Resten sonst passiert und hat eine meterdicke Schicht Creme im Gesicht. Auch uncool. Das passiert mit diesem Topf natürlich nicht. Die Entnahme ist sauber und der Rest gut verschlossen. Und hübsch macht sich der Glastiegel auch im Bad. Das sieht wirklich hochwertig aus, da passt für mich tatsächlich dieses Spa-Erlebnis daheim – mit komischen Quetschtüten habe ich das eher weniger. Also: Verpackung: Sehr gut / Design: Sehr gut / Preis: Für die Menge angemessen

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Anwendung, Hauttypen und Zielgruppe:

L’Oréal sagt eindeutig, dass alle drei Masken zur Reinigung der Haut gedacht sind. Sie sind also für unreine / fettige Haut entwickelt worden. Das verwirrt mich, weil die gesamte Aufmachung der Produkte, der Preis und auch die Werbung suggerieren, dieses Produkt sei für Frauen ab Mitte 20 – gleichzeitig kenne ich wenige Frauen, die in diesem Alter noch wirklich fettige oder unreine Haut haben. Fast jede, mit der ich spreche, hat höchstens eine fettende T-Zone (so wie ich oft auch), trotzdem benötigt die Haut generell viel Feuchtigkeit, gerade an den Wangen und auch, um den ersten Fältchen entgegenzuwirken (falls das überhaupt geht…). Und wer jenseits der 30 ist, hat doch in den seltensten Fällen unreine Haut?! Als Teenager hat meine Haut gefettet wie bescheuert, da wären diese Masken zu 100% perfekt für mich gewesen, aber damals hätte ich niemals daran gedacht, Gesichtspflege von L’Oréal zu kaufen. Und schon gar nicht für 10€. Nun bin ich kein Werbeexperte, aber für mich ergibt diese Strategie wenig Sinn.

Einzelbewertung L’Oréal Tonerde Absolue Peeling-Maske:

Bewertung Inhaltsstoffe:

lieselotteloves-loreal-tonerde-absolue-blog-review-bewertung-maske-inhaltsstoffe-drogerie-gut-schlecht-meinung-peeling-detox-reinigung-4Es sind Kaolin, also weiße Tonerde, und Marokkanische Lavatonerde enthalten. Schön finde ich Aprikosenöl, Glycerin, Algenextrakt, Glycol und Vitamin E. Nicht so schön finde ich verschiedene Silikone (die brauche ich nun wirklich nicht in einer Maske, die soll schließlich  wirken und meine Haut nicht nur zuspachteln), jede Menge Farbstoffe, Alkohol und Parfum. Alkohol wird hier als Konservierungsstoff verwendet, einen anderen sehe ich nämlich nicht, aber das reizt die Haut natürlich (obwohl ich die Verwendung von Alkohol in reinigenden Masken verstehen kann). Palmöl ist auch enthalten.

Auftrag, Tragegefühl, Reinigungseffekt:

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Deutlich zu sehen: Die rote Peeling-Maske mit ihren groben Peelingkörnern (Ich mache hier übrigens ‚multi masking‘, trage gleichzeitig auch die grüne, klärende Maske)

Angesichts der Inhaltsstoffe dachte ich es mir schon: Diese Maske brennt auf meiner Haut – zunächst kurz, dann aber jedoch leider weiter: Sicherlich wegen der extrem groben Peelingkörner (siehe Foto rechts), die mich an Plastikkörner erinnern. Da ich aber in den Inhaltsstoffen kein Mikroplastik entdecken kann, sind die Körner aus … tja, woraus eigentlich? Lehm? Tonerde? Ich weiß es nicht. Sie sind jedenfalls sehr rau. Und das leider gleich doppelt, denn was man sich ins Gesicht gepackt hat, muss ja auch wieder runter. Und beim Abnehmen der Maske rubbeln die Körner erneut über die Haut. Meine sowieso leicht vom Alkohol und den Duftstoffen (dazu gleich) angegriffene Haut fand das nicht so schön und hat mit Rötungen reagiert. Diese können aber auch von der roten Farbe kommen; ich wurde nämlich das Gefühl nicht los, dass die Maske selbst meine Haut verfärbt hat. Zu den Duftstoffen: Boah, ist das ein intensiver Geruch! Er ist nicht unbedingt schlecht, riecht schon hochwertig, aber auch sehr, sehr penetrant. Wenn man genau diesen Geruch nicht mag, hat man ein Problem, und wer sensible Haut hat, sowieso. Ich weiß nicht, warum Firmen denken, wer fettige Haut hat, hat gleichzeitig eine Haut aus Stahl, die alles abkann – harte Peelingkörner, Duftstoffe, Alkohol, das volle Programm. Gut, meine Wangen sind nicht fettig, ein schönes Peeling nutze ich trotzdem ab und an mal gern. Und das muss man der Maske auch lassen: Ich hatte eine Haut wie ein Babypopo. Gut, nicht so verwunderlich, wenn man sich gefühlt die obersten zwei Hautschichten mit dem harten Peeling abgenommen hat…

Fazit:

Wer fettige und robuste Haut hat: Immer drauf aufs Gesicht! Die Maske peelt stark, nimmt also wirklich alle Hautschuppen ab, reinigt toll und hinterlässt ein frisches und sauberes Hautgefühl. Wer fettige und sensible Haut hat oder nur einen leichten Reinigungseffekt wünscht, weil die Haut eher trocken ist: Vorsicht! Hier ist einiges drin, was brennen und reizen kann. Dazu kommen die unfassbar starken Peelingkörner und der deutliche Geruch. Ich werde die Maske weiter verwenden, aber höchstens einmal im Monat oder wenn meine Haut zickig und doch mal fettig ist.

Einzelbewertung L’Oréal Tonerde Absolue Klärende Maske:

Bewertung Inhaltsstoffe

lieselotteloves-loreal-tonerde-absolue-blog-review-bewertung-maske-inhaltsstoffe-drogerie-gut-schlecht-meinung-peeling-detox-reinigung-13Auch hier sind weiße Tonerde und ‚Clay‘ enthalten, dazu das Mineral Montmorillonite. Diese Maske soll wirklich klären, klären, klären, das erklärt die Verwendung von Zitronensäure, Eukalyptus und Reisstärke (matteriend, kann aber auch die Maske selbst etwas gummiartiger machen). Glycerin ist auch drin, sonst aber keine großartig pflegenden Inhaltsstoffe. Auch hier ist leider reichlich Alkohol enthalten, obwohl darüber hinaus Konservierungsmittel drin ist. In einer klärenden Maske kann ich die Verwendung von Alkohol absolut nachvollziehen – der entzieht der Haut Feuchtigkeit, also auch Fett, desinfiziert und reinigt. Allerdings: Wenn schon Alkohol drin ist, warum müssen dann neben drei Konservierungsmitteln auch noch zwei Arten von Parabenen, die auch noch als hormonell wirksam gelten, drin sein? Klingt unschön. Dazu gibt’s Parfum und jede Menge Farbstoffe, die der Maske ihre giftgrüne Farbe verleihen.

Auftrag, Tragegefühl, Reinigungseffekt:

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Nach dem Abnehmen der Peeling- und der klärenden Maske: Meine Haut sieht frisch aus, ist aber auch etwas gerötet

Der Auftrag ist ganz einfach, die anfangs cremige Maske kühlte meine T-Zone, ich konnte direkt einen mattierenden Effekt spüren. Dann aber fängt das Ganze natürlich an zu brennen, was anderes hätte mich bei den Inhaltsstoffen und meiner Haut auch gewundert. Dazu der Geruch von Alkohol und das verwendete Parfum in der Nase – nicht so schön. Verfliegt aber, dann kribbelt die Maske ganz angenehm vor sich hin. Bis sie hart wird. Aber so richtig steinhart. So ‚Ich kann mein Gesicht nicht mehr bewegen‘-hart. Ein bisschen wie eine dünne Schicht Beton im Gesicht. Das fühlt sich natürlich super straffend an, und war gleichzeitig für mich unerträglich. Das Abwaschen gelingt sehr leicht. Und interessanterweise konnte ich nach dem Abwaschen keinen übermäßigen Reinigungseffekt feststellen (das schaffen andere klärende Masken aber auch nicht, weswegen ich diese Clear-Up Strips nutze. Beitrag hier: Drogerie-Duell #5: dm vs. Müller vs. Rossmann – Anti-Mitesser Strips). Die Haut war mattiert und leicht trocken, aber nicht besonders stark angegriffen.

Fazit:

Auch hier gilt: Sensibelchen, egal, ob mit fettiger Haut oder einer manchmal glänzenden T-Zone, sollten diese Maske meiden oder nur selten verwenden – Letzteres werde ich tun. Tatsächlich finde ich diese Maske aber weniger aggressiv als die Peeling-Maske, eben weil das Peeling die Haut zusätzlich belastet. Der Maske zugute halten muss man den deutlich mattierenden Effekt, den sie nach dem Abnehmen hinterlässt. Geruch und Konsistenz sind gut, auch wenn das Parfum sehr stark ist. Richtig unangenehm fand ich, dass die Maske so steinhart wurde (das soll aber wohl so).

Einzelbewertung L’Oréal Tonerde Absolue Detox Maske:

Bewertung Inhaltsstoffe:

Auch hier kommt die Tonerde in Form von Kaolin, also weißer Tonerde daher. Dazu gibt es auch hier die ‚moroccan lava clay‘ und das Mineral Montmorillonite. In dieser Maske ist auch noch normale Tonerde enthalten, darüber hinaus Kohlepulver (trägt sicherlich zur dunkelgrauen Färbung bei, aber nicht ausschließlich). Dazu kommen Zitronensäure, verschiedene Arten Glycerin und Glykol (feuchtigkeitsspendend) und Reisstärke. Es ist auch Alkohol enthalten, gleichzeitig aber auch ein weiterer Konservierungsstoff. Dazu gibt’s Parfum und tatsächlich nur einen Farbstoff! Palmöl kann enthalten sein.

Links: Ich runzle absichtlich die Stirn – so sieht man gut, wie steinhart die Detox-Maske ist // Rechts: Meine Haut nach Abnahme der Maske ist sauber, frisch und gereinigt, aber auch sehr trocken, glänzend und etwas gerötet

Auftrag, Tragegefühl, Reinigungseffekt:

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Die Detox-Maske frisch aufgetragen

Der Auftrag ist an sich ganz einfach, man muss nur höllisch aufpassen, dass das schwarze Zeug nicht überall hängt. Ich hab das natürlich nicht hinbekommen, mein Waschbecken eingesaut, den Mülleimer, meine Ohrringe und Hände. Die Maske ist schön cremig und kühlt die Haut angenehm, an der Nase hat sie aber sofort gebrannt, auch wenn das nach einiger Zeit verflogen ist. Auch hier: Geruch sehr, sehr intensiv. Und: Auch diese Maske wird schnell trocken und dann brutal hart. Da ich die Maske im gesamten Gesicht hatte, hatte ich das Gefühl, mich nicht mehr regen zu können. Ich finde es furchtbar unangenehm, so eine Art harte Gipsschicht im Gesicht zu haben, das mögen andere sicherlich anders sehen, das straffend empfinden. Ich hatte das Gefühl, mir falle das Gesicht gleich ab. Großartig! Das Abwaschen war dementsprechend sehr langwierig – wieder hatte ich überall das schwarze Zeug hängen, musste mein Waschbecken erneut sauber machen. Und rubbeln und rubbeln und rubbeln (dazu habe ich mein diesmal richtig nasses und nicht nur angefeuchtetes Mikrofasertuch genommen, das ich euch hier vorgestellt habe: Kolumne #10: Meine Abendroutine – nur mit Wasser und Wattepad wäre ich da nicht weit gekommen). Und durch das Rubbeln hat sich meine Haut natürlich gerötet. Und puh, war meine Haut dann trocken! Richtig geglänzt hat sie und gespannt. Da musste ich eine ordentliche Portion Creme benutzen, damit das wieder wegging. Aber: Der Reinigungseffekt ist gut, die Haut ist mattiert, fühlt sich sauber an und die Poren scheinen tatsächlich leicht verkleinert – das hatte ich noch nie!

Fazit:

Ich glaube nicht an Detox. Sorry, jetzt ist es raus. Schon gar nicht mithilfe einer Maske. Die Maske hat aber definitiv einen reinigenden und mattierenden Effekt, ist aber leider auch nicht für sensible Haut geeignet aufgrund der Duftstoffe und des Alkohols. Bei mir hat die Maske nur kurz gebrannt, viel unangenehmer fand ich die betonartige Konsistenz, die die Maske schon nach kurzer Zeit angenommen hat. Bis das mal alles wieder aus dem Gesicht war!

Mein Fazit zu den L’Oréal ‚Tonerde Absolue‘ Masken:

lieselotteloves-loreal-tonerde-absolue-blog-review-bewertung-maske-inhaltsstoffe-drogerie-gut-schlecht-meinung-peeling-detox-reinigung-3Ich bin bei diesen Masken wirklich zwiegespalten. Einige Aspekte finde ich großartig, andere echt gar nicht gut. Machen wir eine Liste! Au ja, ich liebe Listen – dann könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr euch die Masken kauft oder nicht. Gut? Gut! :)

+ Glastiegel – saubere und individuelle Entnahme, kein Austrocknen

+ Verpackung hochwertig, schön im Bad

+ Verwendung hochwertiger Tonerdearten und Mineralien

+ Alle drei Masken reinigen die Haut gut und gründlich, sie sieht frisch und ’sauber‘ aus, Poren sind verfeinert

+ Meine Haut hat zwar bei jeder Maske anfangs gebrannt, generell habe ich sie aber alle gut vertragen trotz der Inhaltsstoffe – viel besser als bei der Tuchmaske ‚Hydra Bomb‘ von Garnier! (Beiträge hier: Drogerie-Duell #10: dm vs. Rossmann vs. Marke – Tuchmasken und hier: Review: NEU! Garnier Skin Active Hydra Bomb Tuchmaske)

– Unfassbar starke Parfumierung – Duftstoffe reizen, okay, aber diesen Geruchscocktail im Gesicht muss man auch einfach mögen

– Regelmäßige Anwendung nur etwas für alle mit fettiger UND robuster Haut. Braucht das die Mehrheit der Damen (so wird es beworben) über 20?

+/- Ich verstehe die Verwendung von Alkohol, weil er desinfiziert und die Haut reinigt, aber er greift die Haut auch sehr an

– Einige Inhaltsstoffe sind alles andere als gut (Parabene, Silikone und viele Farbstoffe)

– Ich finde die Peelingkörner in der Peelingmaske zu stark, und die Betonkonsistenz der klärenden Maske und der Detox-Maske nach dem Trocknen ganz furchtbar

So, nun entscheidet ihr.  Wie findet ihr die Masken? Kennt ihr sie? Könnt ihr meinem Beitrag zustimmen? Oder sehe ich es falsch, dass die meisten Frauen jenseits der 20 keine stark reinigenden Masken mehr benötigen? Würde eure Haut solche Masken gut finden? Und für alle, die sagen: ‚Nein, meine Haut würde durchdrehen!‘: Welche Masken nutzt ihr? Könnt ihr mir was für sensible Haut und für gute Feuchtigkeitsversorgung empfehlen?

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26 Kommentare zu „Review: Alle drei L’Oréal ‚Tonerde Absolue‘ Masken

  1. Vielen Dank für diese umfangreiche Beurteilung. Ich muss allerdings sagen das ich eine der Mittzwanziger bin die immer noch starke Hautprobleme hat ;) Im Grunde ist bei mir alles vorhanden, Hautunreinheiten, fettige Haut und trockene Stellen. Von daher finde ich diese Masken echt interessant und werde wohl die rote mal nach deiner Beschreibung ausprobieren?
    Herzliche Grüße
    Grace von http://www.my-dailycouture.com/

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Grace,
      danke, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst! Ich wollte – und denke auch nicht, dass ich das getan habe – niemandem über 20 in Abrede stellen, fettige Haut haben zu können. Aber hast du denn viele Freundinnen, bei denen es ähnlich ist? Ich hatte halt angenommen, L’Oréal brächte auch neue Masken für andere Hauttypen heraus. AUCH für unreine Haut ist super, aber ausschließlich?!
      Strahlend sauber wird die Haut auf jeden Fall mit den Masken, bei fettiger Haut ist das sicher ideal, wenn man nicht zu Überempfindlichkeiten neigt. :) Viel Spaß beim Ausprobieren!
      <3

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  2. Puh! Das ist ja eine Artikel. Beim Lesen hatte ich leicht das Gefühl, dass sich meine Gesichtshaut schält, die Masken sind garantiert nichts für mich :-)

    Reine weiße Tonerde benutze ich tatsächlich öfters als Gesichtsmaske (Pulver zum anrühren), da sie zwar klärt, aber nicht so austrocknet wie die braune Tonerde. Tatsächlich fühlt meine Haut sich danach echt gut an.

    Die Glastiegel haben halt echt was. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum das immer in diesen Tütchen sein muss, die man nie richtig auf bekommt und alles voll schmieren.

    Von Burt’s Bees gibt es eine Gesichtsmaske in der Tube. Da hat man zwar größere Einheiten, aber so der Brüller ist es auch nicht :-/

    Hast du jemals noch andere Masken gesehen, die nicht in Tütchen waren?

    Finde ich gerade bei Naturkosmetik total beknackt. Da ist dann zwar das tolle biologische Traubenkernöl drin, das von einheimischen Jungfrauen bei zunehmendem Mond linksdrehend in einer Walnussholzpresse gepresst wurde ( wobei das einheimische Walnussholz wiederum bei abnehmenden Mond rechtsdrehend gefällt wurde, oder so ähnlich), aber dann wird das Zeug in diese Minitüten verpackt…

    Liebe Grüße!

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    1. Huhu Utilein,
      darf ich ‚Utilein‘ sagen? Naja, egal, zu spät :D
      Also, dass Tonerde toll reinigt, kann ich mir absolut vorstellen! Sauber war meine Haut ja auch ;)
      Ähm, im ‚Luxussegment‘ gibt es einige Masken in Tiegeln, die man auch mit Pinseln auftragen soll. Zum Beispiel die ‚GlamGlow‘-Masken. Es ist trotzdem leider die Ausnahme.
      Ach, was musste ich so schön lachen ob deiner Naturkosmetikbeschreibung <3 Naja, Bio-Erdbeeren werden auch im tiefsten Winter verkauft. Sind dann zwar fast vollkommen weiß und aus Ägypten oder Südafrika und fett in Plastik eingepackt, aber Hauptsache Bio ;)
      Hoffentlich setzt sich das mit den Töpfchen (ob nun aus Plastik oder Glas) langfristig durch! Ich hatte ja zwei der L'Oréal-Masken auch nur als Einmal-Probepackung, das ist schon ein fieses Geschmiere, da war das mit dem Tiegel SO angenehm :)
      Übrigens: Macht Demeter nicht so Sachen mit 'nur bei Vollmund ernten', 'Knochen neben der Wurzel vergraben' und 'ein Mal gegen den Uhrzeigersinn um die Pflanze laufen vor der Ernte'?

      Küsslies!

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  3. Ja, Demeter macht so Sachen ;-) Da dürfen Bauern beispielsweise auch nur so viele Tiere halten, wie sie benötigen um ihr Feld zu düngen. Der Ansatz ist ja noch verständlich, aber irgendwann wird es komisch.

    So ist es aber, glaube ich, mit allem. Man fängt harmlos an und plötzlich steckt man bis zum Hals in was drin (interessanterweise scheint es Hebammen und Homöopathie auch nur im Doppelpack zu geben, warum auch immer…).

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    1. Hallo Priscilla,
      Danke für deinen Kommentar :)
      Das klingt gut mit deiner eigenen Maske. Das reinigt sicher toll und brennt auch nicht, oder? Dabei solltest du absolut bleiben, wenn du da gute Erfahrungen gemacht hast!

      Liebe Grüße,
      Lieselotte ❤

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  4. Ich kann deine Beurteilung der roten und schwarzen Maske nicht bewerten, aber die grüne hab ich selbst verwendet und muss sagen: Ich finde deine Bewertung etwas zu negativ. Ich habe deutlich bessere Erfahrungen gemacht zumindest:
    Ich fand weder den Geruch zu alkoholisch noch zu parfümiert und habe sehr wohl einen Reinigungseffekt gehabt. ich hab eigentlich total reine Haut, aber nach dem Absetzen meiner hormonellen Verhütung hatte ich am Kinn, Nacken und den Oberschenkeln ultrafiese Pestbeuelenpickel. So richtig tiefe, unterirdische Eiterdepots. Ganz fies, schmerzhaft und nicht gerade chic. Ich hab die Maske 2 oder vielleicht 3 Mal angewendet. Beim ersten und zweiten Mal hat sie wie eine Zugsalbe gewirkt und alles an die Oberfläche gezogen. Ich konnte hinterher alle Pickel inkl. Mitesser im Gesicht supereasy entfernen und ausdrücken (daran hab ich mir vorher selbst mit echter Abszesssalbe noch mega einen abgebrochen – erfolglos wohlgemerkt.)
    Und bei der dritten Anwendung war schon alles leer, da hat die Maske dann aber super geholfen das alles was noch zu sehen war abschwillt und innerhalb von 1-2 Tagen eintrocknet und verschwindet.

    Ich finde auch sie spannt sehr wenn sie trocknet, das hat micha uch sehr gejuckt irgendwie und war gewöhnungsbedürtig im Gesicht. An den anderen Körperregionen hat man das gar nicht so empfunden. Das ist aber auch das einzig unangenehme, was ich festgestellt habe. Ich hab noch den halben Pott über obwohl ich mehrfach so große Flächen beschmiert habe und seitdem ich die Anwendung abgeschlossen hab (wohlgemerkt vor Wochen) ist auch nichts neues mehr gekommen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Liz,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Es freut mich, dass du mit der grünen Maske von L’Oréal so gute Erfahrungen gemacht hast und du deine Hautunreinheiten losgeworden bist. Das ist ja die Hauptsache! Nun finde ich meine Bewertung aber nicht zu negativ, da ich ja explizit schreibe, dass ich nicht wahnsinnig unreine Haut habe und mir durchaus vorstellen kann, dass die Masken gut sind für Damen und Herren mit fettigerer / unreiner Haut. Toll ist im Endeffekt einfach, dass du zufrieden bist :)
      Der Eindruck der Parfümierung ist natürlich subjektiv – ich finde sie viel zu stark ;)
      Nicht jedes Produkt ist für jeden gleich gut geeignet; ich kann auf meinem Blog aber nichts anderes machen als meine Erfahrungen und Meinung zu teilen und diese, so objektiv es geht, zu begründen (was ich anhand der Inhaltsstoffe ja getan habe).

      Liebe Grüße,
      Lieselotte

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