Kolumne #7: Der Drogeriemarkt-Knigge

Ich geb’s zu: Ich bin oft in der Drogerie. Und was ich da sehe, gefällt mir nicht immer. Ich denke oft ‚Wie kann man sich nur so benehmen?‘ – Deswegen kommen hier meine 5 Tipps, wie man sich in der Drogerie richtig verhält. Zum eigenen Schutz und zum friedlichen Zusammenleben mit seinen Mitmenschen. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt; Wer sich dennoch angesprochen fühlt: Gut. Wer beleidigt ist: Ach, kommt schon! Nehmt’s mit Humor! Mache ich ja auch…

Schüttelt ihr manchmal den Kopf oder starrt ungläubig und denkt ‚Was zur Hölle?‘, wenn ihr seht, wie sich andere Leute (daneben) benehmen? Ich schon. Und ich weiß, dass es zumindest einigen von euch auch so geht, denn dieses ‚Danebenbenehmen‘ habe ich bereits ein, zwei Mal angesprochen und ihr habt mir in den Kommentaren gesagt, dass ihr meine Haltung versteht.

Nun fragt ihr euch aber auch sicher, was ich denn meine mit ‚in der Drogerie daneben benehmen‘. Wahrscheinlich ließen sich die meisten meiner Kritikpunkte auf das Benehmen im allgemeinen öffentlichen Raum ausweiten, es gibt bei Rossmann, Müller, dm und Co. aber kleine Besonderheiten. Ich spann‘ euch nicht weiter auf die Folter, es geht los:

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Geht noch, trotzdem nicht so lecker – damit auf keinen Fall direkt an die Lippen

1.Sich mit Testern schminken. Nun, hier gefährdet ihr nur eure eigene Gesundheit, nicht meine, trotzdem kriege ich jedes Mal Schnappatmung, wenn sich eine Dame mit dem Tester ins Gesicht geht. Macht das bitte, bitte, bitte nicht! Warum nicht? Nun, würdet ihr jemand Fremdes auf der Straße abknutschen? Mit Zunge, Speichel und all diesen schönen Dingen, die dazu gehören? Nein? Wundert mich, denn wenn ihr euch mit einem Tester ins Gesicht geht, tut ihr im Endeffekt nichts anderes. Ja, mein Vergleich ist eklig, aber sich mit einem Tester, der schon wer weiß wie lange dort im Regal steht und von zig Leuten bereits an verschiedenen Körperstellen verwendet wurde, das Make-Up aufzufrischen, ist mindestens genauso eklig. Um es noch drastischer zu sagen: Wenn ihr nicht schon Super-Herpes habt, bekommt ihr ihn mit einem Tester gratis – wer da scharf drauf ist, bitte. Für alle anderen gilt: Tester an einer unempfindlichen Körperstelle, z.B. dem Handrücken verwenden und das berühmte ‚Swatchen‘ praktizieren. Das Malergebnis auf eurer Hand könnt ihr dann auch gleich bei Instagram posten – ist super in. Natürlich weiß man nicht immer vom Handrücken her, ob die Farbe auch zum eigenen Teint passt, das verstehe ich. Dann empfiehlt sich Folgendes: Bemalt die Innenseite eurer Arme oder ihr gebt z.B. eine kleine Menge des Make-Ups aus dem Tester an euren Hals, falls ihr dort nicht schnell zu Ausschlägen neigt. An beiden Stellen lässt sich recht gut feststellen, ob eine Foundation-Farbnuance zu euch passt. Bei Lippenstift und Lidschatten tut es aber wie gesagt der Handrücken. Wenn ihr fertig mit Ausprobieren seid, benutzt ihr ein Kosmetiktuch, das mittlerweile in jeder Drogerie zahlreich und gratis zur Verfügung gestellt wird (danke dafür!) und wascht euch, sobald ihr Zuhause seid, die Reste gründlich mit Wasser und Seife ab. Also: Tester? Ja, bitte! Ich bin immer dafür, sich durch viele Farben und Produkte zu probieren, aber nicht auf den Lippen, direkt am Auge oder sonst wo im Gesicht! Hört auf mich, ich meine es nur gut! Danke!

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Sogar dm selbst bittet darum, zwar nur die Tester zu verwenden, diese aber nicht direkt im Gesicht.
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Ein Tester: Sieht recht frisch aus, trotzdem nicht im Gesicht benutzen…

2.Sich nicht mit Testern schminken. Klingt jetzt erstmal komisch, aber dieses Verhalten ist genauso schlimm wie das erste. Wer sich vor Testern ekelt, aber ein Produkt direkt im Gesicht testen möchte, greift gerne mal zur neuen Ware, die zum Verkauf bestimmt ist. Und da werde ich echt sauer. Wenn ihr meint, euch mit Testern schminken zu müssen, ist das wie gesagt eure Gesundheit – und euer Herpes. Wenn ihr Produkte aufreißt oder benutzt, die zum Verkauf bestimmt sind, sie benutzt und zurückstellt, kaufe ich nicht nur einen tollen Lippenstift, sondern auch eure Bakterien. Das ist absolut widerlich und rücksichtslos. Und wenn ihr jetzt glaubt, das komme so selten vor, dann muss ich euch leider enttäuschen. Erst vor zwei Monaten habe ich eine Bodylotion gekauft, eine in so einem Töpfchen mit Schutzfolie und Schraubdeckel drüber, nur um dann daheim festzustellen, dass besagte Schutzfolie aufgerissen war. Die Bodylotion selbst sah intakt aus, sonst hätte ich sie sofort weggeschmissen oder versucht, sie umzutauschen, aber geärgert habe ich mich schon. Oder beim Kauf von Deo: Ihr wisst, dass ich gerne Roll-Ons verwende. Sind die noch jungfräulich, ist der Roller selbst trocken. Praktisch jedes Mal, wenn ich ein neues Deo kaufen will, habe ich einen Roll-On mit einem feuchten Roller in der Hand (ich schaue IMMER nach bevor ich das kaufe, aus sehr, sehr schlechter Erfahrung). Oder Lippenstifte, die man kaufen möchte, und wenn man sie öffnet und nachsieht, ob alles okay ist, ist die Spitze verschmiert. Prost Mahlzeit. Ich bin froh, dass wir in Deutschland nicht jedes Beauty-Teil tausendfach extra in Plastik einpacken, wie ich es z.B. aus Frankreich und den USA kenne, aber wenn die Antwort darauf dann ist, dass neue Produkte benutzt ins Regal zurückgestellt werden, kann ich unsere Nachbarn und unsere Freunde auf der anderen Seite des großen Teichs ganz gut verstehen. Übrigens: Besonders gern werden Deo-Sprays einfach mal unverbindlich ausprobiert. Klar, unhygienisch ist das nicht unbedingt, geht man damit ja nur in die Nähe der Achsel (hoffe ich), aber wer schon mal das Gefühl hatte, für den vollen Preis ein – übertrieben gesprochen – halb leeres Spray gekauft zu haben, kennt diesen Frust. Leute, lasst das! Vielleicht könnt ihr in der Drogerie nicht jedes einzelne Produkt testen (seltsam, dass ich es noch nie gesehen habe, wie Toilettenfeuchtpapier geöffnet und benutzt wurde), aber das gibt euch noch lange nicht das Recht, ein neues und zum Verkauf bestimmtes Produkt zu probieren. Und dabei kann man mittlerweile ja wirklich fast alles testen. Sogar Peeling. Und Flüssigseife. Vielleicht kennt die ein oder andere von euch auch das Gefühl, wenn man uuuunbedingt den Lippenstift oder den Lidschatten der Limited Edition haben wollte, zu spät dran ist, zum Aufsteller kommt und noch ein Produkt da stehen sieht – yes! Strike! – um dann zu sehen, dass es völlig zerstört und widerlich ist? Lasst das doch mal einfach! Danke!

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3.Nach mir die Sintflut. Dieses Verhalten passt auch zu Punkt 2. Wer neue Produkte aufreißt und benutzt, schert sich wenig um seine Mitmenschen und darum, dass ein solches Verhalten die echt günstigen Preise unserer Drogeriemärkte verderben kann. Denn wer (und hier übertreibe ich jetzt wieder) nur noch 70% seiner Ware verkaufen kann, weil der Rest benutzt oder zerstört wurde, muss mit diesen 70% 100% seines Umsatzes machen. Klingt gar nicht so kompliziert, oder? Es gibt aber noch andere Arten, sich in der Drogerie daneben zu benehmen. Wer kennt nicht die absolut ekelerregend aussehenden Tester und die Frage, die sicherlich jedem und jeder dazu durch den Kopf schießt: ‚Wie kann das denn SO eklig aussehen? Das Produkt kam doch erst letzte Woche raus!‘ Wie immer war es natürlich keiner oder man redet sich damit raus, dass ein Tester eben von vielen verwendet wird und dann auch dementsprechend aussieht. Ich verwende daheim meine Sachen alleine, ok, aber ebenfalls hundertfach. Nichts, ich betone, NICHTS in meiner Schminksammlung sieht auch nur annähernd so ekelhaft aus wie viele Tester. Auch gerne gemacht, auch immer mega ärgerlich und rücksichtslos: Produkte einfach iiiirgendwo im Laden abzustellen, weil man sie doch nicht will. Wie oft stand ich schon vorm Beauty-Regal und mein favorisiertes Produkt schien ausverkauft, nur damit ich es später bei den Windeln oder den Lebensmitteln gefunden habe. Ihr macht damit nicht nur mein Leben schwer, und das ist schlimm genug, sondern auch das der vielen lieben Verkäufer und Verkäuferinnen in unseren heimischen Drogeriemärkten. Denn wer räumt auf, wenn ihr es nicht tut? Sie. Lange nach Ladenschluss oder morgens vor der Öffnung. Klingt übertrieben? Mitnichten: Vor einigen Monaten war ich bei dm, es gab eine neue Limited Edition, ich wollte das Rouge haben. An der Kasse sah ich (dort ist das Licht etwas anders) wie orangestichig der Blush war – und ihr kennt mich: Kein Orange in meinem Gesicht. Also fragte ich die Verkäuferin an der Kasse, ob sie das Produkt für mich zurückstellen könne, da ich ja nun schon mit Aufs-Band-auflegen meiner anderen Einkäufe zugange war. Ich fand meine Frage ehrlich gesagt nicht ganz höflich, da ich IMMER alles an seinen Platz zurückstelle, wenn ich es doch nicht haben will, aber die Dame strahlte mich an als sie sagte, dass sie das natürlich sehr gern für mich mache, und dass es sehr nett sei, ihr das Rouge zu geben und nicht einfach iiiirgendwo abzustellen, wo es dann nachher keiner mehr findet, und dass (Achtung!) mehr Kunden das so machen sollten statt Chaos zu verbreiten. Ich habe noch nie in einer Drogerie gearbeitet geschweige denn im Einzelhandel, aber so wie die Verkäuferin es darstellte, ist es Gang und Gebe, dass Kunden eigenmächtig den Laden umräumen und nachher nichts mehr an seinem Platz steht. Leute: Lasst das! Wer Zeit zum Shoppen hat, hat auch Zeit, das, was er nicht will, wieder wegzuräumen oder es zumindest dem Personal zu geben. Vielleicht gilt das nicht für Karstadt – versucht da mal einen Verkäufer zu finden – aber bei dm, Rossmann und Müller ist IMMER genug Verkaufspersonal. Spätestens an der Kasse. Und, da gibt’s jetzt noch ein Lob von mir, ich finde die Damen und Herren in den Drogeriemärkten fast ausnahmslos sehr nett. Und wer nett ist, dem macht man nicht das Leben schwer, oder?

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4.Anarchie an der Kasse. Dieses Verhalten lässt sich auch auf Supermärkte ausweiten, fällt mir aber in der Drogerie häufiger auf, da hier die Kassen enger beisammen stehen und oft nicht durch eine Wand an Quengelware voneinander getrennt sind. Da steht man also fröhlich an der Kasse an, während es plötzlich ruft ‚Bei mir können Sie auch auflegen!‘ und zack! sind alle Leute, die eben noch hinter einem standen an der anderen Kasse und vor einem dran. Wir sind nicht in England, Schlange stehen ist hierzulande kein Volkssport, der strengen Regeln folgt, aber warum bin ich denn IMMER die Letzte, die dran kommt? Waruuuum? Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal auch die Beine in die Hand nehmen und zur neu eröffneten Kasse sprinten, aber ich will mich einfach nicht vordrängeln. Alle anderen haben damit scheinbar kein Problem. Und dann stehe ich da. Das ist unfair, jawohl! Lasst mich doch auch mal vor!

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Ich am schönsten Ort der Welt – bei dm. Lieselotte ist glücklich :)

5.Keine Macht den Einkaufswagen – oder doch? Während ordentlich Schlange stehen in Deutschland noch geübt werden muss, sind wir meiner festen Überzeugung nach Weltmeister im Im-Weg-Stehen. Und wer selbst nicht mitten im (Durch-)gang steht, weiß sich mit einem Einkaufwagen zu helfen: Die stehen grundsätzlich dort, wo man gern hinmöchte. Klar, gerade bei dm und Rossmann ist nicht so viel Platz in den Filialen, aber warum ich beim Shopping immer über mindestens einen Wagen falle, ist mir dennoch ein Rätsel. An die Seite stellen heißt das Zauberwort. Am besten an die Kopfseite eines Ganges. Oder man lässt die Einkaufswagen gleich ganz weg. Geht bei Müller ja auch, und die haben sogar den meisten Platz in den Filialen. Dann schlurft man aber unter Garantie hinter jemandem durch den Laden in Richtung Kasse, der natürlich weder Korb noch Wagen brauchte, aber so voll beladen ist, dass an ihm kein Vorbeikommen ist, während periodisch Dinge aus dem Arm auf den Boden plumpsen und man erstens da fast drauf tritt und zweitens in den Vordermann hinein rennt. Gut, jeder kennt dieses ‚Ich brauche nur eine Kleinigkeit‘ und nachher trägt man zwei Packungen Waschpulver, Kloreiniger, die Großpackung Windeln (also, das weiß ich jetzt nicht aus persönlicher Erfahrung, ich denke gerade nur an Dinge aus der Drogerie, die groß, schwer und sperrig sind… Klopapier!), die Großpackung Klopapier, fünf Lippenstifte und zwei Eyeliner, die einem ständig aus den Händen rutschen, dazu natürlich super zerbrechliches Müsli und obendrauf noch die gute Soja-Milch (trinke ich nicht. Ist ein Beispiel). Damit wankt man dann durch die Gänge und merkt selber, wie bescheuert das ist. Passiert. Aber man lernt doch daraus, oder? Ich nehme eigentlich automatisch einen Korb oder einen Wagen, auch wenn – das ist sehr, sehr selten, kommt aber vor – sich dann doch nur ein einziger Lidschatten dort hinein verirrt. Also, ihr seht: so ein Knigge weiß auch nicht alles. Bei Einkaufswagen gibt es klare Vor- und Nachteile. Einfach mit dem Wagen ein bisschen zur Seite, und wer merkt, dass er doch mehr kauft, kann sich ja immer noch einen Wagen oder zumindest einen Korb holen.

Mit ein bisschen Rücksicht aufeinander und einem Mindestmaß an Respekt für Verkäufer und angebotene Ware klappt das auch mit den Nachbarn. Hö? Das war doch mal so ein Werbespruch, oder? Dann muss ich auch nicht mehr schimpfen und wir können alle zusammen die tollste Zeit der Woche erleben – denn für mich, und ich weiß, ich bin damit nicht alleine – ist der wöchentliche Drogerie-Gang wie ein Spa-Besuch. Wellnesskur für eine halbe Stunde. Oder auch eine ganze. Mit dem Vorteil, dass man Daheim all die tollen Sachen nochmal auspacken und anschauen und sich direkt wieder darüber freuen kann. Hach, Drogerien – Mein Therapieersatz seit 1989. Also: Immer schön entspannt bleiben und keine Ware aufreißen!

Seid ihr Drogerie-Sünder? Fühlt ihr euch ertappt bei meinen Schilderungen? Irren ist menschlich, ihr dürft ruhig zugeben, wenn ihr euch bei der Kassen-Scharade vor mich gedrängelt habt haha. Nein, Spaß: Was ärgert euch in der Drogerie? Und was gefällt euch besonders gut?

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28 Kommentare zu „Kolumne #7: Der Drogeriemarkt-Knigge

  1. Hallöchen,
    ich finde das Verhalten von manchen Leuten auch unmöglich. Ich hab glücklicherweise bis jetzt noch kein gebrauchtes Teil gekauft, aber fände das schon ziemlich eklig. Man weiß schließlich nie, wer da vorher dran war. Sowas macht man einfach nicht.

    Habe solches schlechte Benehmen aber auch schon bei Duschgel oder Deo erlebt. Ich meine, riechen ist ja die eine Seite, aber dann so eine Sauerei veranstalten, dass das Produkt und alles rundherum klebt und es dann einfach ins Regal zurückstellen, als wäre nichts gewesen – das geht einfach nicht! :-/

    Viele Grüße
    Bloody

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  2. Einmal hab ich sogar einen Tester im Gesicht benutzt. Der Aufsteller war ganz neu raus und ich wollte gerne wissen, ob sich diese Ombre-Lippenstifte (LE, ich glaub Berry irgendwas von p2?) auch im Gesicht wirklich so auftragen lassen. Ich hatte vorher alle Blog-Previews dazu durchgeschaut und ALLE haben es nur auf dem Arm ausprobiert. Ich weiß, trotzdem nicht richtig, aber die ehrliche Begründung, warum ichs gemacht habe.

    Sonst, nein, fühl mich nicht angesprochen, sondern stimme zu. Besonders ärgert mich, wenn man dann Duschgel nicht direkt hinter der Kasse nochmal überprüft hat und dann der ganze Deckel verklebt ist… brrr da läuft es mir kalt den Rücken runter.

    Gefällt 1 Person

    1. Ich verstehe dich. Ich habe einmal ein Lippenprodukt am Mund probiert, indem ich was von dem Produkt auf den Finger getan habe und dann an die Lippen – es war ein Tester, es war ganz klar der Sticker drauf, das Tübchen war aber noch versiegelt. Ich hätte damit auch direkt ins Gesicht gehen können, also mit dem Applikator, aber wollte es für die anderen Leute auch nicht zu eklig machen ;)
      Und es stimmt: Ich swatche ja auch immer auf dem Arm; es ist nicht das gleiche wie im Gesicht. Es besteht trotz Tester leider immer die Chance, bei der Farbe danebenzugreifen :/
      Danke für deinen Kommentar!

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  3. Du Liebe. <3
    Wieder ganz wundervoll geschrieben! Musste an einigen Stellen so schmunzeln, weil es einfach wirklich so ist…. wobei ich auch zugeben muss, dass ich gerne mal ein normales Sprüh-Deo teste, wenn der Tester mal wieder nicht da ist. Was mich echt richtig dolle ärgert!!!! Dann halte ich allerdings den Sprühkopf in den Deckel und sprühe ganz kurz da rein. Dann kann man daran riechen, ob einem das Deo gefällt. Du hast aber Recht, wenn Du sagst, dass dann ein Teil des Deos fehlt – erst recht, wenn das jeder macht… Ich werde mein Verhalten in Zukunft definitiv ändern, falls ich mal wieder einen neuen Duft suche. Aber ansonsten rege ich mich stets genau so auf, wie Du. Es gibt so viele, die einfach keinen Weitblick haben.

    Ich freue mich auf Deinen nächsten Artikel <3
    Alles Liebe
    Deine SchNiike

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    1. Hey Schniikie (der Schreibfehler ist Absicht ;)),

      danke für deinen Kommentar und dass du so ehrlich bist! Ich kann bei Deo verstehen, dass man wissen MUSS wie das riecht, bevor man es kauft – es gibt so viele Deos, die einfach fürchterlich riechen… Wenn der Tester fehlt, ist man da ein bisschen in der Zwickmühle – das zum Verkauf bestimmte Deo testen oder nachher ein Stinke-Deo daheim haben. Das ist doof. :/ Man kann aber wohl die Verkäufer bitten, einen Tester aufzustellen bzw. ein Produkt zum Tester zu machen, wenn einer fehlt. Vielleicht probierst du das mal?! Tester werden nämlich wohl auch gerne mal geklaut (den Gedanken finde ich einfach nur widerlich; beim Deo nicht so sehr, aber bei Lippenstift und Co., da schüttelt es mich).

      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

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  4. sehr schöner Bericht. Ich stimme in den meisten Besipielen überein. Vergessen hast du die meist älteren Damen, die mitten im Gang stehen und quasseln. Die rollen auch mit den Augen wenn man höflich bitte vorbei zu dürfen. Gut, dass es in vielen Einkaufsstätten inzwischen Cafés gibt wo weitergequatscht werden kann.
    Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich auch so ein „Kassen- Rambo“ bin. Inzwischen bin ich super darin, die Stammkassierein in meinem Edeka anzugucken und zu wissen wann sie eine 2. Kasse aufmacht.

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    1. Hallo Christina,
      danke für deinen Kommentar und für das Lob :)
      Stimmt, das mit dem Quasseln habe ich tatsächlich vergessen. Wie allgemein Im-Weg-Stehen ist Quasseln-an-total-dummen-Orten Nationalsport in Deutschland ;)
      Liebe Grüße,
      Lieselotte

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  5. Ich würde noch hinzufügen: Bitte NICHT die Tester klauen. Das regt mich nämlich total auf, weil ich das Produkt dann nicht ausprobieren kann und genau deswegen gehe ich doch an den Counter oder? Sehr guter Post! Ich verstehe auch nicht ganz, warum sich manche immer so daneben benehmen müssen.

    Liebste Grüße
    Dorina // Adeline und Gustav

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    1. Hallo Dorina,

      ja, Tester klauen ist uncool (und auch echt eklig). Klauen sollte man ja sowieso gar nichts. Aber du hast Recht: Wenn man sich das Verhalten einiger Mitmenschen so anschaut, darf man nicht davon ausgehen, dass ’nicht klauen‘ selbstverständlich ist.
      Danke für deinen Kommentar!

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    1. Hallo Ellen,
      danke für deinen Kommentar :)
      Ich habe mir auch mal deinen Beitrag zum Thema durchgelesen – ich freue mich sehr, dass auch anderen (also, dir in diesem Fall) das Thema so wichtig ist. Je mehr Leute darüber schreiben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich da endlich was ändert in den Köpfen der Verbrauchern.
      Liebe Grüße,
      Lieselotte <3

      Gefällt 1 Person

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